| KMK-Pressemitteilung |
Bonn, 7.11.2001
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Völkerverständigung
macht Schule
Der Pädagogische
Austauschdienst startet neues Programm
»Völkerverständigung
macht Schule« heißt ein neues Förderprogramm, das der Pädagogische
Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz der Länder gemeinsam
mit der Robert Bosch Stiftung (Stuttgart) und der Zentralstelle für das
Auslandsschulwesen (Köln) ausgeschrieben hat. Das Programm richtet sich
an Studierende oder Absolventen der Lehramtsfächer Deutsch, Fremdsprachen,
Sozialkunde, Politik und anderer geistes- und sozialwissenschaftlicher Studienfächer
wie Deutsch als Fremdsprache, Slawistik und (osteuropäische) Geschichte.
Die Teilnehmer haben die Möglichkeit drei bis sechs Monate an Grundschulen
und Gymnasien in Mittel- und Osteuropa, unter anderem in Städten wie Prag,
Krakau, Riga und St. Petersburg, zu hospitieren. Dadurch sammeln sie praktische
Unterrichtserfahrung, gewinnen Einblicke in ein anderes Bildungssystem und erweitern
ihre Fremdsprachenkenntnisse. Von den Hospitanten wird außerdem erwartet,
dass sie langfristige Kontakte knüpfen und spätere Schulpartnerschaften
anbahnen.
Während ihres Aufenthaltes werden die Teilnehmer mit einem monatlichen
Stipendium in Höhe von 700 € aus Mitteln der Robert Bosch Stiftung
unterstützt. Die Vorbereitung auf das Land und seine Menschen wird durch
einen Sprachkurs erleichtert. In den Gastschulen vor Ort stehen ihnen jeweils
ein deutscher Mentor und eine einheimische Lehrkraft beratend zur Seite.
Ein Faltblatt mit Informationen über das Programm kann beim Pädagogischen
Austauschdienst, Referat VA, Andreas Mevius, Postfach 22 40, 53012 Bonn, Tel.:
02 28 / 5 01 - 2 53, Fax: 02 28/5 01 - 2 59, E-Mail: pad.mevius@kmk.org
kostenlos angefordert werden. Die Bewerbungsunterlagen sind unter www.bosch-stiftung.de
in der Rubrik "Aktuelles" erhältlich. Bewerbungsschluss ist
der 4. Januar 2002.