KMK-Pressemitteilung
Bonn, 05.12.2001

 

Kultusministerkonferenz erzielt Einigung mit Lehrerverbänden über Konsequenzen aus der PISA-Studie

Sieben Handlungsfelder stehen zunächst im Zentrum


Bonn. In einem konstruktiven Gespräch zwischen der Kultusministerkonferenz und den Lehrerverbänden sowie der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) wurde am Mittwoch (5. Dezember) in Bonn eine Einigung über die nun vorrangig einzuleitenden Maßnahmen erzielt.

Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Dr. Annette Schavan, erklärte: "Wir konnten in unserem Gespräch Konsens erzielen über zentrale Handlungsfelder, in denen seitens der Länder Konsequenzen gezogen werden:


Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz erklärte: "Die Kultusministerkonferenz hat ein großes Interesse daran, in Fortsetzung der Bremer Erklärung vom vorigen Jahr, gemeinsam mit den Lehrerverbänden und der GEW Konzepte hierzu auf Länderebene zu erarbeiten und umzusetzen."


Übereinstimmung bestand darin, dass auch eine strategische Ausrichtung auf Bildung, Ausbildung, Wissenschaft und Forschung in allen öffentlichen Haushalten erfolgen müsse. In Zeiten zurückgehender Schülerzahlen seien auch neue Spielräume für die jetzt zu leistende schulische Entwicklungsarbeit (zum Beispiel im Bereich der Lehrerfortbildung und der Unterrichtsevaluation) bedeutsam.