Stärkung der frühkindlichen Bildung
Die Stärkung der Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern bis zum Schuleintritt sind zu einem zentralen bildungs- und sozialpolitischen Anliegen geworden. Dem Zusammenwirken von Kindertagesstätte (Kita)/Grundschule kommt dabei besondere Bedeutung zu. Akzente werden deshalb auf qualitative Weiterentwicklung bereits vorhandener Angebote gelegt.
Auf der Grundlage des
„Gemeinsamen Rahmens der Länder für die frühe Bildung in Kindertageseinrichtungen" von 2004 haben alle Länder zwischenzeitlich
Bildungspläne bzw. -vereinbarungen erstellt. Sie intensivieren dadurch die Bildungsanstrengungen in Kindertageseinrichtungen und gewährleisten eine stärkere Zusammenarbeit mit dem Primarbereich. Im Mittelpunkt stehen der Erwerb grundlegender Kompetenzen und die Entwicklung und Stärkung persönlicher Ressourcen. Sprachliche Bildung spielt dabei eine besondere Rolle. Zur Unterstützung werden Angebote aktivierender Elternarbeit ausgebaut und Konzepte entwickelt, um die Zusammenarbeit von Schule, Elternhaus und Jugendhilfe zu intensivieren. Auch wird eine verbesserte Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern, u.a. durch zusätzliche Weiterbildungsangebote, angestrebt.
Übergang Kindertagesstätte – Grundschule
Der Bedeutung eines positiv gestalteten Übergangs von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule für ein gelingendes Aufwachsen von Kindern Rechnung tragend, haben die Kultusministerkonferenz und die Jugendministerkonferenz am 16./17.12.2008 eine gemeinsame Fachtagung zu diesem Thema durchgeführt (Protokoll siehe
hier) und am 18.06.2009 bzw. 05.06.2009 den gemeinsamen Beschluss
„Den Übergang von der Tageseinrichtung für Kinder in die Grundschule sinnvoll und wirksam gestalten – Das Zusammenwirken von Elementarbereich und Primarstufe optimieren“ gefasst. Pressemitteilung
hier.
