9.2.2012 - 6:20
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Vergleichsarbeiten zur landesweiten Überprüfung der Leistungsfähigkeit aller Schulen

In den Ländern werden seit einigen Jahren zusätzlich zu den internationalen und nationalen Leistungsvergleichsuntersuchungen Vergleichsarbeiten zur landesweiten Evaluation der Schulen in unterschiedlichen Jahrgangsstufen durchgeführt. Vergleichsarbeiten dienen insbesondere der flächendeckenden, jahrgangsbasierten Evaluation der einzelnen Schule und Klasse als Standortbestimmung vor dem Hintergrund der länderübergreifenden Bildungsstandards.
Während internationale und nationale Studien repräsentativ durch Stichproben erhoben und von Testleitern durchgeführt werden, sind mit der Durchführung von flächendeckenden Vergleichsarbeiten in der Regel die Lehrkräfte an den Schulen betraut.
Zukünftig werden sich Vergleichsarbeiten in den Ländern an den Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz ausrichten. Die Ergebnisse werden in einer kurzen Frist an die Schulen zurückgemeldet, damit sie in die Unterrichts- und Schulentwicklung Eingang finden können.

Die Vergleichsarbeiten in Jahrgangsstufe 3 (VERA 3) werden seit dem Durchgang 2008 in einem länderübergreifenden Projekt aller 16 Länder vorbereitet und durchgeführt. Auftragnehmer ist die Universität Koblenz-Landau (Prof. Dr. Andreas Helmke, Prof. Dr. Igmar Hosenfeld). Seit dem Jahr 2009 wird die Aufgabenentwicklung für VERA 3 vom Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) übernommen.

Für den Bereich der Sekundarstufe I sind ab dem Jahr 2009 Vergleichsarbeiten in Ankopplung bzw. Anbindung an die Bildungsstandards in Jahrgangsstufe 8 vorgesehen (VERA 8). Getestet werden sollen die Fächer Deutsch (Lesen und Sprachbetrachtung), Mathematik (alle Kompetenzbereiche) und erste Fremdsprache (Englisch/Französisch - Lese- und Hörverstehen). Die Aufgabenentwicklung erfolgt durch das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB).

 

 

 

Veröffentlichungen und Beschlüsse der Kultusministerkonferenz zur Thematik Vergleichsarbeiten