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04.12.2009

KMK übernimmt die Schirmherrschaft für das Netzwerk herausragender Schulen des Vereins MINT-EC

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat in ihrer Sitzung vom 15.10.2009 beschlossen, dass der Präsident der KMK die Schirmherrschaft für das Netzwerk der MINT-EC-Schulen übernimmt. Mit der Schirmherrschaft setzt die Kultusministerkonferenz ein klares Zeichen und würdigt die derzeit 116 Netzwerkschulen des Vereins MINT-EC als besonders engagierte und an Qualität orientierte Einrichtungen. „Als Präsident der Kultusministerkonferenz ist es mir ein besonderes Anliegen, zusammen mit der Wirtschaft auf die Bedeutung der MINT-Fächer hinzuweisen. Auch in Zukunft müssen vielfältige Anstrengungen unternommen werden, diesen wichtigen Bereich unseres Bildungssystems zu stärken“, betont Henry Tesch.
Der Verein MINT-EC ist eine Initiative der Arbeitgeber, die seit nunmehr 10 Jahren ein bundesweites Netzwerk von Schulen mit mathematisch-naturwissenschaftlicher Profilierung aufgebaut hat. Dieses Netzwerk hat sowohl den heute gebräuchlichen Begriff MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) geprägt, als auch maßgeblich den Austausch herausragender Schulen mit Sekundarstufe II kontinuierlich befördert. Bislang wurden 116 Schulen mit über 70.000 Schülerinnen und Schülern in ganz Deutschland als „Mathematisch-naturwissenschaftliche Excellence-Center“ anerkannt, Tendenz steigend. Im Jahr 2007 wurde mit dem Istanbul Lisesi erstmals auch eine Deutsche Auslandsschule in das Netzwerk aufgenommen.
Mit der Schirmherrschaft würdigt die KMK die „Leuchtturm-Funktion“ der MINT-EC-Schulen in der deutschen Bildungslandschaft, betont Tesch. Diese Schulen, die ihrerseits im Netzwerk gefördert und gestärkt werden, sind zum Austausch und zur Unterstützung weiterer Schulen bereit. Sie leisten zudem auch einen wichtigen Beitrag für den Wirtschaftsstandort Deutschland, da das MINT-EC-Netzwerk sich in besonderer Weise und durch vielfältige Aktivitäten der Förderung des MINT-Nachwuchses verschrieben hat. Ermöglicht wird die Initiative durch die maßgebliche Unterstützung seitens des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall im Rahmen der Initiative THINK ING., der Siemens Stiftung und der Deutschen Telekom AG.

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