23.5.2012 - 15:05
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19.Europäische Erziehungsministerkonferenz in Kristiansand (Norwegen):

Demokratische Wertvorstellungen, Mehrsprachigkeit und historisches Bewußtsein sind elementare Bausteine für Gesamteuropa

Die Ständige Konferenz der Europäischen Erziehungsminister im Rahmen des Europarats trat am 22./24.Juni 1997 auf Einladung Norwegens in Kristiansand zu ihrer 19. Sitzung zusammen. An der Tagung nahmen Delegationen aus 47 europäischen Staaten teil, darunter auch der Staaten Mittel- und Osteuropas.

Die deutsche Delegation wurde vom Präsidenten der Kultusministerkonferenz der Länder, Minister Professor Rolf Wernstedt, geleitet.

Hauptthema der Konferenz war: "Bildung 2000 - Trends, gemeinsame Fragestellungen und Prioritäten der Zusammenarbeit in einem größeren Europa".

Im einzelnen befaßten sich die Bildungsminister mit dem Fremdsprachen- und Geschichtsunterricht sowie der Erziehung zu gemeinsamen Grundwerten. Dabei sprach sich die deutsche Delegation nachdrücklich für die Förderung der Mehrsprachigkeit im europäischen Schulwesen, für die Beachtung der europäischen Dimension im Geschichtsunterricht sowie für die Verankerung einer Werteerziehung im Bildungsauftrag der Schule aus.

Der Europarat wurde aufgefordert, entsprechende unterstützende Programmaktivitäten fortzusetzen bzw. neu aufzunehmen, vor allem im Sinne einer staatsbürgerlichen Erziehung unter Berücksichtigung der europäischen Dimension.

Die Ergebnisse der Konferenz werden in die Vorbereitung der Tagung der Staats- und Regierungschefs des Europarats am 10./11.Oktober 1997 einbezogen werden.