23.5.2012 - 15:16
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Rund 941.300 Schulanfänger im neuen Schuljahr 1997/98

Im neuen Schuljahr 1997/98 werden in der Bundesrepublik Deutschland nach vorläufigen Schätzungen voraussichtlich rd. 941.300 Schulanfänger in die Eingangsklassen der Grundschulen und die entsprechenden Klassen der integrierten Gesamtschulen, Freien Waldorfschulen und Sonderschulen aufgenommen. Damit verringert sich ihre Zahl gegenüber dem Vorjahr um rd. 33.200 bzw. 3,4 %. Der Rückgang der Schulanfängerzahlen hat im Jahr 1996 begonnen, als 974.600 Schülerinnen und Schüler eingeschult wurden, das waren 1.400 bzw. 0,1 % weniger als im Jahr zuvor, nachdem in den Jahren 1991 bis 1995 die Schulanfängerzahlen in der gesamten Bundesrepublik kontinuierlich von 892.000 auf knapp 976.000 angestiegen waren. Der Rückgang der Schulanfängerzahlen im gesamten Bundesgebiet wird insbesondere durch die Entwicklung in den neuen Ländern bestimmt.
In den alten Ländern werden die Schulanfängerzahlen auch im Schuljahr 1997/98 weiter ansteigen und zwar um rd. 10.700, d.h. 1,4 % auf 775.000. Damit setzt sich der Trend der Jahre 1995 und 1996 fort, in denen jeweils Steigerungsraten von 1,6 bzw. 1,4 % zu verzeichnen waren.
In den neuen Ländern werden mit voraussichtlich 166.300 Schulanfängern im neuen Schuljahr fast 44.000, d.h. 20,9 %, weniger eingeschult als im vergangen Jahr. Bereits 1995 und 1996 waren die Schulanfängerzahlen um 4,3 bzw. 5,5 % gesunken. Der Rückgang der Schulanfängerzahlen ist vor allem durch sinkende Geburtenzahlen bedingt. Diese hatten sich in den Jahren 1990 bis 1993 fast halbiert. Die Kinder dieser Jahrgänge werden jetzt eingeschult.