24.5.2012 - 4:31
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„Die deutsch-französische Freundschaft macht Schule“

Wie derzeit auf höchster politischer Ebene, so wird auch an deutschen Schulen an den 40. Jahrestag des Elyséevertrages erinnert. Im Unterricht soll künftig regelmäßig die Bedeutung des deutsch-französischen Freundschaftsvertrages für die besonderen Beziehungen zu unseren französischen Nachbarn hervorgehoben werden – gerade auch im Hinblick auf das zusammenwachsende Europa. Auf einen entsprechenden Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 5. Dezember 2002 hat am Mittwoch die Präsidentin und hessische Kultusministerin Karin Wolff hingewiesen. Der 40. Jahrestag des Elyséevertrages sei für die Länder ein willkommener Anlass, die deutsch-französische Freundschaft zu würdigen und in der Zusammenarbeit neue Akzente zu setzen.

„Die deutsch-französische Freundschaft macht Schule", bekräftigte Wolff. "Unser Ziel ist es, einen weiteren Impuls für das Interesse an Frankreich und seiner Kultur, an der Begegnung mit Franzosen und vor allen Dingen am Erlernen der französischen Sprache zu geben.“ Dies sei umso wichtiger, als bei jungen Franzosen und Deutschen in den vergangenen Jahren ein Rückgang unter denjenigen zu beobachten ist, die die Partnersprache erlernen. Die Bedeutung der Kenntnis der Partnersprache für die weitere Intensivierung der bilateralen Kooperation wird von beiden Ländern auch in einer gemeinsamen Erklärung zum 80. deutsch-französischen Regierungsgipfel in Paris unterstrichen.