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		<title>Pressemitteilungen der KMK</title>
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			<title>Pressemitteilungen der KMK</title>
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		<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 11:03:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Gastschulen für Deutschlehrkräfte aus aller Welt gesucht</title>
			<link>http://www.kmk.org/presse-und-aktuelles/meldung/gastschulen-fuer-deutschlehrkraefte-aus-aller-welt-gesucht.html</link>
			<description>Bewerbungen sind bis 15. April 2012 möglich</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom:6.0pt;text-align:justify;line-height: 125%" class="MsoNormal"><span style="mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:125%">Rund 300 Deutschlehrkräfte aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa lädt der Pädagogische Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz im Herbst 2012 zu einer Hospitation nach Deutschland ein – und sucht dazu Gastschulen zwischen Rügen und Bayerischen Alpen, die eine interessierte Kollegin oder motivierten Kollegen aufnehmen wollen. Die Hospitationen werden durch die Initiative &quot;Schulen: Partner der Zukunft&quot; des Auswärtigen Amtes gefördert. Eine Deutschlehrkraft aufnehmen können alle Schulen im Primar- und Sekundarbereich. Die Gäste erhalten durch die Hospitation Einblick in Methodik und Didaktik des Unterrichts und erweitern ihr landeskundliches Wissen. Den Schulen in Deutschland eröffnen sich durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Hospitationsprogramm authentische und aktuelle Einblicke in die Kultur und Sprache eines anderen Landes. Interessierte Schulen können sich noch bis 15. April 2012 über ihr zuständiges Kultusministerium bzw. die zuständige Senatsverwaltung bewerben. Weitere Informationen gibt es auch auf der <a href="http://www.kmk-pad.org/" title="Link zum PAD" target="_blank" class="external-link-new-window" ><img src="fileadmin/img/icons/external_link_new_window.gif" alt="" />Website des PAD</a>.</span></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 11:03:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Dokumentation der Entwicklungen im Bildungswesen erschienen </title>
			<link>http://www.kmk.org/presse-und-aktuelles/meldung/dokumentation-der-entwicklungen-im-bildungswesen-erschienen.html</link>
			<description>In Deutschland werden derzeit grundlegende Veränderungen im Bildungsbereich umgesetzt. In diesem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland werden derzeit grundlegende Veränderungen im Bildungsbereich umgesetzt. In diesem Zusammenhang bezeichnete der Generalsekretär der Kultusministerkonferenz, Udo Michallik, das nun vorliegende aktuelle Nationale Dossier als wichtige Orientierungshilfe für all diejenigen, die das bildungspolitische Geschehen, die Strukturen und Entwicklungen in Deutschland verfolgen.</p>
<p class="MsoBodyText2">Im Sinne des europäischen Informationsaustauschs stehen die Gemeinsamkeiten des Bildungsföderalismus in den Bildungssystemen der 16 Länder im Vordergrund. Damit sich der Leser ein Bild von der Vielfalt des Bildungsangebotes in Deutschland machen kann, werden landesspezifische Besonderheiten in die Darstellung einbezogen. Kurze geschichtliche Einleitungen zu den einzelnen Kapiteln ermöglichen es, aktuelle Entwicklungen in den historischen Kontext einzuordnen.</p>
<p class="MsoBodyText2">Einen besonderen Schwerpunkt bilden die vielfältigen Bestrebungen zur Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung im Schulbereich. Gegenwärtig werden die Maßnahmen der Länder darauf ausgerichtet, für mehr Bildungsgerechtigkeit zu sorgen und die Durchlässigkeit im Bildungssystem weiter zu erhöhen. Vorrangiges Ziel ist es, die Ausbildungschancen der Jugendlichen zu verbessern. Es wird angestrebt, Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund gezielt zu fördern, um ihren Leistungsstand zu verbessern. Die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss und der Ausbildungsabbrecher soll deutlich verringert werden.</p>
<p class="MsoBodyText2">Im Hochschulbereich stellt das Dossier die Weiterentwicklung von Akkreditierung und Evaluation sowie den Ausbau der gestuften Studienstruktur im Zuge des Bologna-Prozesses dar. Mit der Änderung der Ländergemeinsamen Strukturvorgaben für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen im Februar&nbsp;2010 hat die Kultusministerkonferenz umfassend auf Kritik an der Umsetzung des Bologna-Prozesses reagiert und wesentliche Fortschritte im Hinblick auf die Erleichterung der Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen erzielt.</p>
<p class="MsoBodyText2">Das aktuelle Dossier der nationalen Informationsstelle der Länder für das „Informationsnetz zum Bildungswesen in Europa“ (EURYDICE) vermittelt einen Überblick über die Strukturen, Verantwortlichkeiten und Entwicklungen vom Elementarbereich bis zur Weiterbildung, und zwar bis zur Jahresmitte 2011. Das Dossier bietet darüber hinaus Hintergrundinformationen über die politischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Für die vorliegende Ausgabe wurde das Informationsdossier thematisch erweitert und neu gegliedert.</p>
<p style="text-align:justify" class="MsoBodyText">Das Sekretariat der Kultusministerkonferenz erstellt in Abstimmung mit dem Bund und den Ländern jährlich das Nationale Dossier für den Informationsaustausch in Europa in deutscher und englischer Sprache. Für die aktuelle Ausgabe wurde das Dossier auf eine neue Veröffentlichungsweise umgestellt. Die Volltexte der nationalen Dossiers sind in englischer Sprache und zum Teil in den Landessprachen in der Europäischen Enzyklopädie der nationalen Bildungssysteme <a href="https://webgate.ec.europa.eu/fpfis/mwikis/eurydice/" title="Eurypedia" target="_blank" class="external-link-new-window" ><img src="fileadmin/img/icons/external_link_new_window.gif" alt="" />EURYPEDIA</a> aufrufbar. Da jetzt auch Entwicklungen des laufenden Jahres aufgegriffen werden können, wurde der Berichtszeitraum dem Schuljahr angepasst.</p>
<p class="MsoBodyText2">Das Informationsdossier ist im <a href="http://www.kmk.org/dokumentation/das-bildungswesen-in-der-bundesrepublik-deutschland.html" title="Link zu Downloadbereich" target="_blank" class="external-link-new-window" ><img src="fileadmin/img/icons/external_link_new_window.gif" alt="" />Internet</a><span style="mso-spacerun:yes"> </span>sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache zugänglich und kann auch in begrenzter Zahl als Broschüre beim Dokumentations- und Bildungsinformationsdienst der Kultusministerkonferenz per <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,gwtafkegBmom0qti');" title="Eurydice" class="mail" ><img src="fileadmin/img/icons/mail.gif" alt="" />Mail </a>angefordert werden.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 11:21:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gleichwertigkeit von beruflicher und allgemeiner Bildung</title>
			<link>http://www.kmk.org/presse-und-aktuelles/meldung/gleichwertigkeit-von-beruflicher-und-allgemeiner-bildung.html</link>
			<description>Einigung um die Zuordnungen im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR): Durch Gleichwertigkeit von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Einladung des Präsidenten der Kultusministerkonferenz, dem Hamburger Senator Ties Rabe, haben sich Bundesregierung, Kultusministerkonferenz, Wirtschaftsministerkonferenz, Sozialpartner und Wirtschaftsverbände auf einen&nbsp; gemeinsamen Weg zur Umsetzung des Deutschen Qualifikationsrahmen im EQR verständigt. In dem Gespräch erkannten die Sozialverbände und Wirtschaftsorganisationen ausdrücklich an, dass die Kultusministerkonferenz mit ihrer Position und Beschlusslage immer die Gleichwertigkeit von allgemeinbildender und beruflicher Ausbildung betont hat.<br /><br />&nbsp;„Wir haben nun einen Weg gefunden, wie wir den weiteren Prozess zur Einführung des DQR fortsetzen können und gleichzeitig die Voraussetzungen für eine abschließende Zuordnung in den kommenden Jahren schaffen“, erklärte der Präsident der Kultusministerkonferenz und Hamburger Senator Ties Rabe nach der Einigung. <br />&nbsp; <br />Rabe hob in diesem Zusammenhang die internationale Vorbildfunktion der dualen beruflichen Ausbildungssysteme im deutschsprachigen Raum hervor. In den nächsten Jahren werde es nun darum gehen, Entwicklungen auf europäischer Ebene zu begleiten und die europäischen Partner von der Qualität der deutschen Ausbildungen und Abschlüsse zu überzeugen. Ziel sei es, eine höchstmögliche Einstufung zu erreichen, um die Chancen deutscher Jugendlicher im europäischen Wettbewerb zu sichern. &nbsp;<br /><br />Vor diesem Hintergrund konnte die Kultusministerkonferenz einer Einigung zustimmen, der zufolge das Abitur und die anderen allgemeinbildenden schulischen Abschlüsse zunächst nicht zugeordnet werden. „Nun gilt es, die kompetenzorientierten Ausbildungsordnungen der beruflichen Erstausbildung und kompetenzorientierte Bildungsstandards für die allgemeinbildenden Schulabschlüsse zu erarbeiten, um über die Zuordnungen nach Ablauf von fünf Jahren gemeinsam abschließend zu entscheiden.“</p>
<p>Die Vereinbarung können Sie <a href="fileadmin/pdf/PresseUndAktuelles/2012/Erklaerung_Spitzengespraech_31-1-12_mit_logos._01.pdf" title="PDF-Download" target="_self" class="download_pdf" ><img alt="undefined" src="fileadmin/img/icons/download_pdf.gif" />hier</a> herunterladen. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 15:48:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Senator Ties Rabe (Hamburg) neuer Präsident der Kultusministerkonferenz</title>
			<link>http://www.kmk.org/presse-und-aktuelles/meldung/senator-ties-rabe-hamburg-neuer-praesident-der-kultusministerkonferenz.html</link>
			<description>Den Übergang von der Schule ins Berufsleben kontinuierlich zu verbessern und die Vergleichbarkeit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Senator Ties Rabe ist seit 1. Januar 2012 Präsident der Kultusministerkonferenz. Die Amtsübernahme fand heute im Rahmen einer Festveranstaltung im Bundesrat statt. Der Hamburger Senator folgt auf den Niedersächsischen Kultusminister Dr. Bernd Althusmann. Der Vorsitz der Kultusministerkonferenz wechselt jährlich.<br /><br />Als Schwerpunkte seiner Präsidentschaft nannte Rabe, den Übergang von der Schule ins Berufsleben kontinuierlich zu verbessern und die Vergleichbarkeit im deutschen Bildungswesen weiter auszubauen.<br /><br /></p>
<h3>Übergang von der Schule ins Berufsleben</h3>
<p>Ein erfolgreicher Übergang von der Schule in das Erwerbsleben ist von entscheidender Bedeutung für die gesellschaftliche und berufliche Teilhabe. „Ich wundere mich oft darüber, dass die Öffentlichkeit leidenschaftlich die Rechtschreibschwäche 15jähriger Schülerinnen und Schüler diskutiert, aber den Übergang von der Schule in die Berufswelt kaum thematisiert. Dabei entscheiden sich gerade hier das Lebensglück junger Menschen und ihre Chance auf gesellschaftliche und berufliche Teilhabe. Zudem sind die Rezepte für einen erfolgreichen Übergang unstrittig und in der Praxis erprobt. Eigentlich sind das beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Veränderungsprozess.“<br /><br />Senator Rabe ist davon überzeugt, dass davon insbesondere schwächere Schülerinnen und Schüler profitieren können. Dazu müssten die oft unübersichtlichen Maßnahmen und ineffizienten Warteschleifen nach der Schule zugunsten eines klaren und übersichtlichen Angebots umstrukturiert werden. Entscheidend sei dabei der Praxisbezug. Rabe: „Wer es in der Schule schwer hatte, der wird in weiteren rein schulischen Maßnahmen selten Erfolg haben. Die Verzahnung beruflicher Praxis in Betrieben und Unternehmen, mit entsprechenden schulischen Angeboten, eröffnet dagegen vielen lernmüden Jugendlichen neue Chancen.“ So sollten lokale Netzwerke zwischen Schule und Betrieb weiter ausgebaut und modellhaft Berufseinstiegsbegleiter erprobt werden. Deshalb sei es wichtig, dass der Bund an seinem hohen Engagement festhält und sich nicht aus der Finanzierung der Berufseinstiegsbegleiter zurück zieht. Es gebe eine Vielzahl von Maßnahmen in Bund und Ländern. Diese gelte es zu strukturieren, zu bündeln und miteinander zu vernetzen.<br /><br />Darüber hinaus müsse die Schule ihre Schülerinnen und Schüler bereits in der Sekundarstufe I an die Berufswelt heranführen. Viele Schüler hätten kaum Kontakt zur Berufswelt und stünden oft ratlos vor der Vielfalt der Berufsangebote. Berufsorientierung sei insofern ein wichtiger Baustein. Zuletzt gelte es aber, die verschiedenen Ämter, Behörden und Dienststellen sowie die unterschiedlichen Rechtskreise miteinander so abzustimmen, dass kein Jugendlicher nach der Schule durch das Raster fällt. Rabe: „Vielmehr kann und muss es gelingen, die unterschiedlichen Maßnahmen und Angebote so zusammenzuführen, dass Jugendliche aktiv angesprochen und bis zum erfolgreichen Berufsabschluss begleitet werden können.“<br /><br /></p>
<h3>Vergleichbarkeit im deutschen Bildungswesen</h3>
<p>Die Kultusministerkonferenz hat 2003 und 2004 die ersten Bildungsstandards vereinbart, um eine Vergleichbarkeit in den Ländern herzustellen. Bundesweit geltende Bildungsstandards gibt es derzeit im Primarbereich für die Fächer Deutsch und Mathematik, beim Ersten Bildungsabschluss für die Fächer Deutsch, Mathematik und Erste Fremdsprache und beim Mittleren Schulabschluss für die Fächer Deutsch, Mathematik, Erste Fremdsprache, Biologie, Chemie und Physik. Derzeit wird an einer Angleichung der Anforderungen für das Abitur gearbeitet. Ties Rabe: „Die Vergleichbarkeit im deutschen Schulsystem und im deutschen Bildungswesen insgesamt muss weiter erhöht werden, um die Qualität und Glaubwürdigkeit des deutschen Bildungssystems zu bewahren und Mobilität über die Landesgrenzen hinweg sicherzustellen. Die KMK ist in diesem Bereich in den letzten Jahren erheblich vorangekommen, das macht Mut für die vor uns liegenden Aufgaben.“<br /><br />Anknüpfend an die bisherigen Erfahrungen arbeitet die Kultusministerkonferenz an der Sicherstellung der Gleichwertigkeit des Abiturs und der Ausrichtung an den Bildungsstandards. „Ziel ist, dass sich die Ansprüche an das Abitur oder den Mittleren Bildungsabschluss in Sachsen oder in Bremen, in Hamburg oder in Niedersachsen nicht mehr voneinander unterscheiden“, unterstrich Rabe. Die Kultusministerkonferenz sei auf einem guten Weg, um Bildungsgerechtigkeit in Deutschland sicherzustellen.<br /><br />Die Kultusministerkonferenz wird in Zusammenarbeit mit dem Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen zentrale und dezentrale Veranstaltungen durchführen mit dem Ziel, sich über erfolgreiche Aktivitäten zur Implementierung der Bildungsstandards auszutauschen und die länderübergreifende Zusammenarbeit zu verstärken. Eine Auftaktveranstaltung findet in diesem Jahr in Berlin statt.<br /><br />Das jährliche Kamingespräch der Kultusministerinnen und -minister mit Vertreterinnen und Vertretern des Kulturbereichs wird in diesem Jahr die Verbindung zwischen Kultur und Schule in den Fokus stellen. Ein Blick auf die zahlreichen Initiativen und Programme auf politischer Ebene, in Schulen und kulturellen Einrichtungen macht deutlich, wie erfreulich viel sich seit Aufnahme der Beratungen auf diesem Gebiet entwickelt hat. Als Beispiel sei hier die Initiative „Kulturagenten für kreative Schulen“ genannt. Dieses Programm soll helfen, dass die Teilhabe an Kunst und Kultur fester Bestandteil des Alltags von Kindern und Jugendlichen wird. Es soll bei Kindern und Jugendlichen Neugier für die Kunst wecken und mehr Kenntnisse über Kunst und Kultur vermitteln, um eine Bildung und Stärkung ihrer Persönlichkeit zu ermöglichen und ihnen die Chance zu eröffnen, künftig Akteure einer kulturinteressierten Öffentlichkeit werden zu können. <br /><br /></p>
<h3>Minister Dr. Bernd Althusmann zieht für 2011 Bilanz</h3>
<p>Der Niedersächsische Kultusminister Dr. Bernd Althusmann hat zum Jahresende eine positive Bilanz seiner einjährigen Präsidentschaft der Kultusministerkonferenz gezogen. „Wir sind auf wichtigen Themenfeldern vorangekommen“, betonte Althusmann. Als Beispiele nannte er die Themen Sprachförderung, gemeinsamer Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderungen (Inklusion) sowie die Alphabetisierung Erwachsener.<br /><br /></p>
<h3>Sprachförderung</h3>
<p>Bei der Sprachförderung setzte sich die Kultusministerkonferenz 2011 grundsätzlich für ein gemeinsames Vorgehen von Bund und Ländern in diesem Bereich ein. Hierbei sollen die in den Ländern vorhandenen Ansätze gebündelt und weiterentwickelt werden. „Dies ist ein Schritt in die richtige Richtung, denn Sprachbildung ist eine zentrale Herausforderung in un-serer Wissensgesellschaft. Die entscheidende Hürde für den Bildungserfolg ist das sichere Beherrschen der deutschen Sprache“, sagte Kultusminister Dr. Bernd Althusmann.<br /><br /></p>
<h3>Inklusive Bildung</h3>
<p>Unter der Präsidentschaft von Dr. Bernd Althusmann haben die Länder 2011 die Empfehlung „Inklusive Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in Schulen“ beschlos-sen. „Der gemeinsame Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung ist in den kommen-den Jahren eine große Herausforderung für alle Länder. Mit der Empfehlung haben wir eine wesentliche Grundlagen für die Umsetzung in den Ländern geschaffen“, so der Minister. Die Empfehlungen waren zuvor unter der Federführung Niedersachsens erarbeitet worden. <br /><br /></p>
<h3>Alphabetisierung</h3>
<p>Die Kultusministerkonferenz hat 2011 gemeinsam mit dem Bund den Startschuss für eine Nationale Strategie für Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener in Deutschland ge-geben. „Jeder muss über ausreichende Kenntnisse der Schriftsprache verfügen, um am gesell-schaftlichen Leben teilhaben zu können“, sagte Kultusminister Dr. Bernd Althusmann. Auf der Grundlage der im Frühjahr 2011 vorgestellten Studie „Leo.Level One“ wurde als Ziel der gemeinsamen Strategie vereinbart, die Zahl der funktionalen Analphabeten spürbar zu senken und so deutlich mehr Menschen als bisher die gesellschaftliche und berufliche Teilhabe zu ermöglichen. <br /><br /></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 12:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gute Bildungschancen für alle: Kultusministerkonferenz setzt sich für Qualitätsförderung und Qualitätssicherung in der schulischen Bildung von Kindern beruflich Reisender ein</title>
			<link>http://www.kmk.org/presse-und-aktuelles/meldung/gute-bildungschancen-fuer-alle-kultusministerkonferenz-setzt-sich-fuer-qualitaetsfoerderung-und-qua.html</link>
			<description>In einer gemeinsamen Konferenz zum Thema „Unterricht für Kinder von beruflich Reisenden“ am 18. und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer gemeinsamen Konferenz zum Thema „Unterricht für Kinder von beruflich Reisenden“ am 18. und 19.01.2012 in Vechta tauschte sich die Kultusministerkonferenz mit Verbands- und Elternvertretern beruflich Reisender über die Schul- und Unterstützungsmaßnahmen in den Ländern für diese Zielgruppe aus.<br /><br />Im Mittelpunkt der Konferenz standen die Erörterung eines länderübergreifenden Konzepts zur Weiterentwicklung der schulischen Bildung, die Fortentwicklung des bestehenden und die Einführung eines digitalen Schultagebuchs, mit dem der aktuelle Lernstand dokumentiert wird. Darüber hinaus erörterten die Teilnehmer Möglichkeiten zur kontinuierlichen Betreuung reisender Kinder sowie Beschulungs- und Betreuungsmöglichkeiten im Ausland. Weitere Themen waren die frühkindliche Förderung sowie die Auswirkungen des Ganztagsunterrichts.<br /><br />Einige tausend Kinder und Jugendliche in Deutschland wechseln z.T. wöchentlich die Schule, weil ihre Eltern als beruflich Reisende unterwegs sind: als Schausteller, Puppenspieler, Marktbeschicker oder Artisten im Circus. Der Bildungsweg dieser Kinder ist zudem bestimmt durch häufige Übergänge von einem Bundesland zum anderen, nicht selten auch über die Grenzen Deutschlands hinaus. Diese besondere Situation erfordert abgestimmte Unterstützungssysteme, um die speziellen Lernbedingungen der Kinder und Jugendlichen zu berücksichtigen, ihnen einen Schulabschluss zu ermöglichen und so einen erfolgreichen Übergang in den Beruf zu gewährleisten. Deshalb arbeitet die Kultusministerkonferenz eng mit den Verbänden und Elternvertretern dieser Berufsgruppen zusammen. Einmal jährlich findet dazu parallel zum Delegiertentag des Deutschen Schaustellerbundes eine gemeinsame Konferenz statt.<br /><br />Teilnehmer sind die Referentinnen und Referenten der Länder für Fragen des Unterrichts für Kinder von beruflich Reisenden, Vertreter der Schule für Circuskinder in Nordrhein-Westfalen sowie der Schule für Kinder beruflich Reisender in Hessen, der Verbände und Eltern sowie Bereichslehrkräfte, die die Kinder während der Reise unterstützen.<br /><br />Die Länder haben bereits in der Vergangenheit vielfältige Maßnahmen ergriffen, um die Lernbedingungen reisender Kinder zu verbessern und ihnen einen Schulabschluss zu ermöglichen. Grundlage für die aktuelle Weiterentwicklung des Schultagebuchs ist beispielsweise der Beschluss der Kultusministerkonferenz, den Lernweg und Lernstand der Kinder nachvollziehbar festzuhalten. Dies ermöglicht den Lehrkräften an den wechselnden Lernorten, anhand von individuellen Lernplänen passgenauen Unterricht zu gewährleisten. Die zuständigen Institutionen, die Ansprechpartner in den Ländern, das Schultagebuch, die Handreichung „Leben und Lernen auf der Reise“ sowie die pädagogischen Konzepte sind auf der länderübergreifenden Homepage <a href="http://www.schule-unterwegs.de/" title="Link zu schule unterwegs" target="_blank" class="external-link-new-window" ><img src="fileadmin/img/icons/external_link_new_window.gif" alt="" />www.schule-unterwegs.de</a> zu finden.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 13:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wasserspiele und Herkules im Bergpark Wilhelmshöhe für das Welterbe nominiert</title>
			<link>http://www.kmk.org/presse-und-aktuelles/meldung/wasserspiele-und-herkules-im-bergpark-wilhelmshoehe-fuer-das-welterbe-nominiert.html</link>
			<description>Die Kultusministerkonferenz hat eine weitere deutsche Nominierung zum UNESCO-Welterbe auf den Weg...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kultusministerkonferenz hat eine weitere deutsche Nominierung zum UNESCO-Welterbe auf den Weg gebracht: Mit der Bitte um Weiterleitung an das Welterbezentrum der UNESCO in Paris ist der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der UNESCO der Antrag des Landes Hessen &quot;Wasserspiele und Herkules im Bergpark Wilhelmshöhe&quot; als offizielle deutsche Nominierung zum Stichtag 1. Februar 2012 übergeben worden. Über die Eintragung des Bergparks Wilhelmshöhe mit seinen spektakulären Wasserspielen und der 300 Jahre alten Herkules-Statue in die UNESCO-Welterbeliste wird das Welterbekomitee im Sommer 2013 entscheiden.<br /><br />Mit einer Ausdehnung von 550 Hektar ist der Schlosspark Wilhelmshöhe der größte Bergpark Europas; in seiner gestalterischen Qualität hat er zudem eine außerordentliche Bedeutung für die europäische Geschichte der Gartenkunst. Die im Park unter Landgraf Karl von Hessen-Kassel Ende des 17. Jahrhunderts entstandene Wasserkunst mit Oktogon, Wassertheater und Kaskade gilt gleichermaßen als architektonische wie ingenieurtechnische Meisterleistung und ist einzigartiges Beispiel für den fürstlichen Repräsentationswillen des Absolutismus. Der in den Jahren 1701 bis 1717 entstandene Herkules gilt als Wahrzeichen Kassels schlechthin. Als Sinnbild des erfolgreichen und tugendhaften Herrschers sollte er die Stellung der Kasseler Fürsten gegenüber anderen europäischen Häusern unterstreichen. <br /><br />Das Welterbekomitee wird sich in seiner Sitzung im Sommer 2012 in St. Petersburg zunächst mit den zuletzt eingereichten Anträgen zur Einschreibung des &quot;Markgräflichen Opernhauses Bayreuth&quot; und der &quot;Kurfürstlichen Sommerresidenz Schwetzingen&quot; befassen. Über den Antrag &quot;Wasserspiele und Herkules im Bergpark Wilhelmshöhe&quot; wird dann im Folgejahr entschieden werden. <br /><br />Turnusmäßig reicht das Auswärtige Amt spätestens zum Stichtag 1. Februar das von der Kultusministerkonferenz auf der von ihr geführten &quot;Tentativliste&quot; für das jeweilige Jahr vorgesehene Objekt als Antrag bei der UNESCO ein. Im vergangenen Jahr hatte die UNESCO mit den Nominierungen &quot;Fagus-Werk&quot;, den &quot;Alten Buchenwäldern Deutschlands&quot; und den &quot;Prähistorischen Pfahlbauten rund um die Alpen&quot; gleich drei deutschen bzw. unter Beteiligung Deutschlands erarbeiteten Anträgen stattgegeben. <br /><br /></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 09:51:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sekretariat der Kultusministerkonferenz spendet für das Projekt „Ferien vom Krieg“</title>
			<link>http://www.kmk.org/presse-und-aktuelles/meldung/sekretariat-der-kultusministerkonferenz-spendet-fuer-das-projekt-ferien-vom-krieg.html</link>
			<description>Einer langen Tradition folgend spenden die 223 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sekretariates...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer langen Tradition folgend spenden die 223 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sekretariates der Kultusministerkonferenz mit seinen Standorten in Berlin und Bonn in der Vorweihnachtszeit für jährlich wechselnde gemeinnützige Projekte. So sind in diesem Jahr 1.100 Euro für die Initiative „Ferien vom Krieg“ zusammen gekommen.<br />Das Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V. vermittelt seit 1995 Ferienpatenschaften für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus den Kriegsgebieten des ehemaligen Jugoslawien und des Nahen Osten. <br />Seither konnten mehr als 22.000 Teilnehmer gemeinsame Ferien verbringen und die Möglichkeit nutzen, sich fernab von verfeindeten Verhältnissen bei Spielen und Ausflügen, Workshops und Dialogseminaren kennenzulernen. Die Teilnehmer erfahren die Perspektive der „Anderen“ zu den Ursachen der Konfliktgeschichte ebenso wie die politischen und ökonomischen Interessen der Kriegsparteien.<br />Das Projekt wird mit einem Budget von jährlich ca. 350.000 Euro ausschließlich durch private Spenden und Sammlungen finanziert. Eine „Ferienpatenschaft“ beträgt rund 130 Euro.<br />„Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, damit mehr als acht Ferienpatenschaften für Kinder aus Kriegsgebieten zu ermöglichen“, betont Udo Michallik, Generalsekretär der Kultusministerkonferenz. „Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dass sie mit ihrer Spende einen Beitrag für eine friedlichere Welt geleistet haben.“</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 14:24:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bund und Länder vereint im Kampf gegen Analphabetismus</title>
			<link>http://www.kmk.org/presse-und-aktuelles/meldung/bund-und-laender-vereint-im-kampf-gegen-analphabetismus.html</link>
			<description>BMBF und KMK geben Startschuss für nationale Strategie / Schavan und Althusmann: „Alle...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bundesbildungsministerin Annette Schavan und der Präsident der Kultusministerkonferenz, Bernd Althusmann, haben heute den Startschuss für eine gemeinsame nationale Strategie zur Verringerung der Zahl funktionaler Analphabeten gegeben. Schavan und Althusmann betonten, dass „alle gesellschaftlichen Gruppen aufgefordert sind, sich diesem Vorhaben anzuschließen.“<br /><br />Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wird daher als neue Initiative ein Programm zur arbeitsplatzorientierten Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Alphabetisierung und Grundbildung mit rund 20 Millionen Euro starten. Mit der Initiative sollen neue Wege zur Alphabetisierung und Grundbildung entwickelt und vielversprechende Ansätze in diesem Bereich gestärkt werden, um den Anteil funktionaler Analphabeten in Deutschland langfristig zu senken. Schavan: „Wir haben die Zahl von jungen Menschen ohne Schulabschluss und die Zahl der Altbewerber in den letzten Jahren deutlich abgebaut. Jetzt müssen wir die Reduzierung der Zahl der funktionalen Analphabeten in den Fokus nehmen. Den Betroffenen stellen wir zur finanziellen Unterstützung auch die erfolgreiche `Bildungsprämie‘ des Bundes zur Verfügung.“ Für die individuelle berufliche Weiterbildung und für Grundbildung werden 2012 und 2013 damit auch rund 35 Millionen Euro an Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds fließen. Außerdem startet 2012 eine Öffentlichkeitskampagne, um für die Problematik fehlender ausreichender Grundbildung zu sensibilisieren. <br /><br />„Die Länder und der Bund haben zusätzlich zu bereits laufenden Aktivitäten Aktionspakete auf den Weg gebracht. Nun ist der nächste Schritt, mit weiteren Partnern ein Gesamtkonzept gegen Analphabetismus zu vereinbaren“, sagte Althusmann. Dazu zählten u.a. Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften, Kirchen, Stiftungen und Kommunen sowie Einrichtungen der Erwachsenen- und Weiterbildung wie zum Beispiel die Volkshochschulen. „Mit all diesen Partnern stehen wir bereits in einem intensiven Diskussionsprozess“, so Althusmann. „Damit greifen wir eine der dringlichsten Aufgaben unserer Bildungsgesellschaft auf. Es geht darum, dass möglichst alle in Deutschland lebenden Erwachsenen über ausreichende Kenntnisse der Schriftsprache verfügen, damit sie am kulturellen und gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.“<br /><br />In den Ländern werden bereits jetzt Grundbildungs- und Alphabetisierungskurse mit jährlich etwa 45.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern angeboten. Bund und Länder werden gemeinsam prüfen, ob weitergehende Informationsangebote entwickelt werden müssen und gegebenenfalls bestehende Grundbildungsangebote im Rahmen ihrer Möglichkeiten kontinuierlich ausbauen.<br /><br />Darüber hinaus haben sich die Länder als Beitrag für die weitere Ausgestaltung der gemeinsamen nationalen Strategie für Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener in Deutschland u.a. zu&nbsp; folgenden weiteren Maßnahmen verpflichtet: </p><ul><li>In allen Ländern werden Koordinationsstellen bzw. Ansprechpartner für das Thema Alphabetisierung/Grundbildung festgelegt. Deren Aufgabe ist es, den Konzept- und Erfahrungsaustausch länderintern und länderübergreifend sicher zu stellen und die Kooperation mit den Sozialpartnern, zivilgesellschaftlichen Organisationen und dem Bund voranzubringen. </li><li>Länderprogramme (Bildungsgutscheine, Bildungsschecks) werden für Grundbildungsangebote geöffnet.</li><li>In der ESF-Förderperiode 2014-2020 werden für das Thema Grundbildung eigene Förderbereiche in den Ländern fortgeführt oder neu eingerichtet.</li></ul><p><br />Weitere Informationen zur BMBF-Programmförderung „Arbeitsplatzorientierte Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener“ finden Sie im Internet unter: <a href="http://www.alphabund.de/" title="Link zum BMBF" target="_blank" class="external-link-new-window" ><img src="fileadmin/img/icons/external_link_new_window.gif" alt="" />http://www.alphabund.de</a>. Die Beiträge der Länder finden Sie unter: <a href="bildung-schule/allgemeine-weiterbildung/bund-laender-projekte.html" title="Link zu den länderprojekten" target="_self" class="internal-link" ><img src="fileadmin/img/icons/internal_link.gif" alt="" />http://www.kmk.org/bildung-schule/allgemeine-weiterbildung/bund-laender-projekte.html</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 10:48:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kultusministerkonferenz: Handlungsfähigkeit der Schulen, Datenschutz und Schutz des geistigen Eigentums oberstes Gebot</title>
			<link>http://www.kmk.org/presse-und-aktuelles/meldung/kultusministerkonferenz-handlungsfaehigkeit-der-schulen-datenschutz-und-schutz-des-geistigen-eigen.html</link>
			<description>In Berlin haben sich heute Vertreterinnen und Vertreter der Länder, der Lehrerverbände und der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Berlin haben sich heute Vertreterinnen und Vertreter der Länder, der Lehrerverbände und der Rechteinhaber erneut mit dem „Gesamtvertrag zur Einräumung und Vergütung von Ansprüchen gem. § 53 UrhG“ befasst. Die Gesprächspartner sind sich einig, dass mit dem Vertrag grundsätzlich ein Rechtsrahmen geschaffen ist, der die Schulen handlungsfähig macht, Rechtssicherheit schafft und der zugleich die Rechte der Verlage und Autoren schützt.<br /><br />Der Gesamtvertrag regelt Möglichkeiten von Vervielfältigungen für den Unterrichts- und Prüfungsgebrauch aus urheberrechtlich geschützten Werken. Er schafft eine rechtliche Grundlage dafür, dass Schulen in bestimmtem Umfang auf urheberrechtlich geschützte Inhalte zugreifen und diese ohne bürokratischen Aufwand für die Schule nutzen können. Ohne diesen Vertrag müsste jede Schule im Hinblick auf Unterrichtswerke zunächst bei dem betroffenen Verlag die Erlaubnis zum Kopieren einholen und dann einzeln mit dem Schulbuchverlag abrechnen. Dieses Verfahren beträfe rund 43.000 Schulen, 90 Verlage und 40.000 Verlagsprodukte.<br /><br />Die in § 6 Absatz 4 des Vertrages beschriebene „Scansoftware“ wird nach Einschätzung der Vertragspartner bis auf Weiteres, jedenfalls nicht im Jahr 2012, zum Einsatz kommen. Die Vertragspartner verabredeten, im ersten Quartal 2012 ein weiteres Gespräch zu führen, um mögliche Alternativen zu diskutieren. Alle Gesprächsteilnehmer waren sich einig, dass das geistige Eigentum zu schützen sei und die Rechte der Verlage und Autoren, vor allem auch der beteiligten Lehrkräfte, gewahrt werden müssen. Die Lehrerverbände werden weiter in die Gespräche einbezogen.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 18:20:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Gemeinsame Fachtagung von IQB und KMK</title>
			<link>http://www.kmk.org/presse-und-aktuelles/meldung/gemeinsame-fachtagung-von-iqb-und-kmk.html</link>
			<description>„Entwürfe zu den Bildungsstandards in den Fächern Deutsch, Mathematik, und Erste Fremdsprache...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Handwerk, Fachwissenschaft und Fachdidaktik sowie von Lehrer-, Eltern- und Schülerverbänden tauschten sich heute in Berlin über die Entwürfe der Bildungsstandards in den Fächern Deutsch, Mathematik und Erste Fremdsprache (Englisch/Französisch) für die Allgemeine Hochschulreife aus. <br /><br />Hierzu hatte die Kultusministerkonferenz (KMK) und das von den Ländern gemeinsam getragene IQB eingeladen. In Fachforen wurden die einzelnen Entwürfe ausführlich erörtert. Sie wurden unter der Federführung des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) im Auftrag der Kultusministerkonferenz (KMK) entwickelt.<br /><br />„Die Erfahrung mit vorausgegangenen Fachtagungen hat uns gezeigt, dass gerade die unmittelbaren Gespräche besonders hilfreiche und sehr konkrete Hinweise für eine gewinnbringende Überarbeitung geben“, betont Udo Michallik, Generalsekretär der Kultusministerkonferenz.<br /><br />Die Kultusministerkonferenz sieht es als zentrale Aufgabe an, die Qualität schulischer Bildung, die Vergleichbarkeit schulischer Abschlüsse sowie die Durchlässigkeit des Bildungssystems zu sichern. Bildungsstandards sind hierbei von besonderer Bedeutung. Sie sind Bestandteile eines umfassenden Systems der Qualitätssicherung, das auch Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie interne und externe Evaluation umfasst.<br /><br />Seit 2004 gibt es nationale Bildungsstandards für die Fächer</p><ul><li>Deutsch und Mathematik für den Primarbereich</li><li>Deutsch, Mathematik und Erste Fremdsprache (Englisch/Französisch) für den Hauptschulabschluss und für den Mittleren Schulabschluss</li><li>Biologie, Chemie, Physik für den Mittleren Schulabschluss.</li></ul><p><br />Die Standards beschreiben Leistungserwartungen in Form fachlicher Kompetenzanforderungen, über die Schülerinnen und Schüler bis zum Ende der Sekundarstufe II verfügen sollen. Sie enthalten Lernaufgaben, um die Standards zu illustrieren sowie die Entwicklung eines an ihnen orientierten Unterrichts zu unterstützen. <br /><br />„Ich bin mir über das hohe Maß an Verantwortung bewusst, dass die KMK mit der Setzung von Bildungsstandards für die Schülerinnen und Schüler in allen Ländern übernimmt. Umso mehr danke ich allen Beteiligten für ihre engagierte und kompetente Mitwirkung an der Entstehung der vorliegenden Entwürfe“, unterstreicht Michallik. <br /><br />IQB-Direktorin Professor Dr. Petra Stanat betont: „Alle hier Anwesenden übernehmen eine wichtige Aufgabe, indem sie uns als Repräsentanten ihrer Verbände, aber quasi auch der Gesellschaft im Allgemeinen, ihre Rückmeldungen, Anmerkungen, Vorschläge und Kritik mitteilen, die in die Entwürfe der Bildungsstandards einfließen werden.“<br /><br />Nach einer Überarbeitung werden die Bildungsstandards für die Allgemeine Hochschulreife voraussichtlich im Herbst 2012 verabschiedet.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 17:37:00 +0100</pubDate>
			
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