12.3.2010 - 13:25
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Kompetenznetzwerk für Bibliotheken (KNB)

Nachdem der Wissenschaftsrat empfohlen hatte, das Deutsche Bibliotheksinstitut aus der gemeinsamen Förderung im Rahmen der Liste der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz herauszunehmen, haben sich die Länder am 08.05.2003 darauf verständigt, ein „Kompetenznetzwerk für Bibliotheken (KNB)“ als virtuelle Serviceeinrichtung zu schaffen. Zur administrativen Umsetzung des Beschlusses wurde von den Ländern am 06.11.2003 eine Verwaltungsvereinbarung geschlossen.

Nach der Vereinbarung wird das KNB von einem Steuerungsgremium geleitet, in dem die Bibliotheksverbundsysteme, die Bibliotheken mit nationalen Aufgaben, die staatlichen Fachstellen, der Deutsche Bibliotheksverband und die Kultusministerkonferenz vertreten sind.

Das KNB bearbeitet überregionale Aufgaben des deutschen Bibliothekswesens in dezentraler Form. Dafür bündelt es die Kompetenzen von Einrichtungen, die schon bisher länderübergreifende und nationale Aufgaben im Bibliothekswesen wahrgenommen haben. Es hat vorrangig folgende Ziele:

  • Information und Fakten durch Planung und Entscheidung auf Bundes- und Länderebene vielfältig verfügbar zu machen,
  • strategische Prioritäten zu identifizieren,
  • die Rolle der Bibliotheken international zu stärken und die internationalen Beziehungen zu unterstützen,
  • das Innovations- und Entwicklungspotential zu unterstützen.

 

Zur Realisierung dieser Ziele konnten seit Arbeitsbeginn am 01.01.2004 folgende sieben Arbeitsbereiche als fester Bestandteil des KNB verankert werden:

  • Deutsche Bibliotheksstatistik (DBS)
  • BIX-Bibliotheksindex (BIX)
  • Internationale Kooperation I
  • Internationale Kooperation II/EU-Beratungsstelle
  • Bibliotheksportal
  • Normenausschuss Bibliotheks- und Dokumentationswesen (NABD) im DIN e. V.
  • Koordination des KNB