Europa sei nichts für Streber, betonte Schulz in seiner Festrede vor rund 300 Gäste, die in die Schiller-Oberschule in Charlottenburg gekommen waren. Europa brauche aber Menschen, die sich für Toleranz, Demokratie und Meinungsfreiheit einsetzten. Dazu gehören auch die vielen jungen Menschen, die sich jedes Jahr am Europäischen Wettbewerb beteiligten. Mit über 70.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an rund 1.000 Schulen bundesweit ist der Europäische Wettbewerb nicht nur der älteste, sondern auch einer der größten Schülerwettbewerbe des Landes, der in allen 16 Bundesländern und auf Bundesebene durchgeführt wird.
Als Vertreter des Präsidenten der Kultusministerkonferenz, die zu den Mitorganisatoren des Wettbewerbs gehört, ehrte der Vorsitzende des Schulausschusses, Ludger Pieper (Berlin) im Rahmen des Festaktes 16 Lehrkräfte und Mitwirkende aus den Ländern – stellvertretend für die vielen 1.000 Unterstützer des Wettbewerbs im ganzen Bundesgebiet. Pieper bekam viel Applaus für seinen Vorschlag, jedem Kind in seiner Schulzeit eine Reise in ein europäisches Nachbarland zu ermöglichen. »Das sollte zum Programm gehören, und zwar nicht als Besichtigungstour, sondern als Begegnungsreise.«
Zur 60. Runde war erstmals auch die Aktion der Europäischen Kommission eTwinning Bestandteil des Europäischen Wettbewerbs. Wegen des großen Erfolgs wird die Kooperation fortgesetzt. Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen finden Sie
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Gefördert wird der Europäische Wettbewerb vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, vom Auswärtigen Amt und von der Kultusministerkonferenz. Schirmherr ist Bundespräsident Joachim Gauck.
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