Ein Austauschprogramm mit Frankreich und Großbritannien für Lehramtsstudierende der modernen Fremdsprachen stand am Anfang, als der PAD 1952 seine Arbeit aufnahm – und ist inzwischen selbst Geschichte. Der jüngste Zuwachs dagegen, ein Freiwilligendienst für junge Erwachsene an Deutschen Auslandsschulen, wurde vor drei Jahren ins Leben gerufen und entwächst gerade den Kinderschuhen. Seit 60 Jahren fördert der PAD den europäischen und internationalen Austausch im Schulbereich – und zeigte sich gegenüber aktuellen Entwicklungen und neuen Erfordernissen stets aufgeschlossen.
Der Jahresbericht 2012 steht unter dem Motto "Unterwegs in die Zukunft" und vermittelt mit anschaulichen Praxisbeispielen einen lebendigen Eindruck aus 60 Jahren Austauschgeschichte. Zahlreiche Beispiele guter Praxis aus den derzeit rund 40 Programmen des PAD bieten anschauliche Einblicke, wie Schülerinnen und Schüler, ihre Lehrkräfte sowie Bildungsfachleute aus Schulverwaltung und Schulaufsicht interkulturelle Erfahrungen machen können, ihr Fachwissen und ihre Methodenkompetenz erweitern sowie Fremdsprachen authentisch lernen und anwenden.
Wie wichtig solche Programme sind, betont auch der Präsident der Kultusministerkonferenz, Ties Rabe (Hamburg), in seinem Vorwort: Da sie prägende Erfahrungen ermöglichen, dürfte sich die Reichweite "nicht auf einige wenige beschränken". Internationale Kooperationen sollten stattdessen "fester Bestandteil schulischer Arbeit sein" und ihre Ergebnisse "möglichst vielen zugute kommen."
Der 52 Seiten starke Jahresbericht, der umfassend über die Geschichte des PAD und seiner zahlreichen Programme informiert, ist kostenfrei erhältlich und kann über die Website abgerufen oder bestellt werden.
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