60 Jahre PAD: Jeder Schule ein internationales Projekt

Ministerin Sylvia Löhrmann eröffnete die Festveranstaltung zur Zukunft des internationalen Schulaustauschs in Bonn. Zum 60-jährigen Bestehen bot der PAD vom 22. bis 23. November 2012 ein Forum für rund 200 Bildungsfachleute der Schulaufsicht und Schulverwaltung, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler aus Deutschland und dem Ausland, um über die Zukunft des internationalen Austauschs im Schulbereich zu beraten.

Jeder Schule ein internationales Projekt und für möglichst viele Schülerinnen und Schüler die Chance, an einem Austausch im Ausland teilzunehmen – mit diesem Wunsch für die Zukunft eröffnete Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen und Vizepräsidentin der Kultusministerkonferenz, am 22. November in Bonn eine Festveranstaltung zum 60-jährigen Bestehen des PAD. "Schulen, die sich europäisch und international öffnen, sind auf dem richtigen Weg unterwegs in die Zukunft. Wir sollten deshalb solche Projekte stärken, die möglichst vielen Schülerinnen und Schüler und ihren Lehrkräften interkulturelle Austauscherfahrungen ermöglichen", erklärte Ministerin Sylvia Löhrmann. Gerade in einer globalisierten Welt sei die intensive Auseinandersetzung mit der Sprache, Kultur und Gesellschaft anderer Staaten wichtig. Damit würden nicht nur das Fremdsprachenlernen unterstützt und fachliche Kenntnisse erweitert, sondern auch zentrale Schlüsselkompetenzen vermittelt.

An der Festveranstaltung am 22./23. November 2013 im Gebäude der "Deutschen Welle" nahmen rund 200 Bildungsfachleute der Schulaufsicht und Schulverwaltung, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler aus Deutschland und dem Ausland teil – unter ihnen die Direktorin der OECD-Direktion für Bildungswesen in Paris, Professorin Barbara Ischinger. Der frühere Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Henry Tesch, hielt die Festrede. Auf dem Programm standen Fachvorträge und verschiedene Arbeitsforen – unter anderem zu den Fragen, wie internationaler Austausch zur Schulentwicklung beiträgt, welches Format die europäischen Bildungsprogramme der Zukunft haben sollten und wie weltweiter Austausch zum gegenseitigen Gewinn und Nutzen durchgeführt werden kann.

Der PAD ist seit 1952 im Auftrag der Länder tätig. Seitdem sorgt er durch Austausch-, Begegnungs- und Kooperationsprogramme dafür, dass Schülerinnen und Schüler, Fremdsprachenassistenzkräfte, Lehrkräfte und Fachleute der Schulverwaltung aus Deutschland und aus dem Ausland interkulturelle Erfahrung machen, ihr eigenes Fachwissen und ihre Methodenkompetenz erweitern und Fremdsprachen authentisch lernen und anwenden können.

Seit 1995 ist der PAD als Nationale Agentur in Deutschland für europäische Programme im Schulbereich zuständig. Außerdem wirkt er an der Initiative "Schulen: Partner der Zukunft" mit, die das Auswärtige Amt 2008 angestoßen hat. Ab 2013 ist er zudem Koordinierungsstelle für das europäische Netzwerk eTwinning.

60 Jahre PAD

Impressionen aus den PAD-Programmen