960 Fremdsprachenassistenten an Schulen in Deutschland

Mexiko ist erstmals dabei

Ob Konversation in Kleingruppen, Übungen zu Sprache und Landeskunde oder außercurriculare Aktivitäten in Arbeitsgemeinschaften: 960 Fremdsprachenassistentinnen und-assistenten werden im Schuljahr 2012/13 an Schulen in Deutschland eingesetzt. Dabei handelt es sich um junge Germanistik-Studierende, von denen viele später in ihrer Heimat Deutsch unterrichten möchten. Als Muttersprachler sind sie authentische Botschafter ihrer Sprache und Kultur und unterstützen die Fachlehrkräfte an den gastgebenden Schulen. Vermittelt wurden sie durch den Opens external link in new windowPädagogischen Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz, der das Programm seit vielen Jahrzehnten im Auftrag der Länder durchführt. Erstmals an dem Programm beteiligt ist auch Mexiko. Ein bilaterales Abkommen des PAD mit dem Erziehungsministerium des mittelamerikanischen Landes ermöglichte es, drei Fremdsprachenassistentinnen und zwei Fremdsprachenassistenten nach Deutschland einzuladen.

Die überwiegende Zahl der Fremdsprachenassistentinnen und -assistenten kommt aus englisch- und französischsprachigen Ländern – unter anderem Großbritannien (280), den USA (156), Australien (5) und Neuseeland (13) sowie aus Frankreich (197), Belgien (5) und Kanada (30 aus Québec sowie 18 aus dem anglophonen Kanada). Eingesetzt werden aber auch Studierende aus Italien (29), der Russischen Föderation (38), China (31) und Spanien (131). Das Programm beruht in der Regel auf gegenseitigen Absprachen mit Partnerorganisationen des PAD in diesen Staaten. Im Gegenzug werden Fremdsprachenassistentinnen und -assistenten eingeladen, um dort im Deutschunterricht zu assistieren.

Der PAD ist gerne bereit, Kontakt zu Schulen in Ihrer Region zu vermitteln, an denen die Fremdsprachenassistenten eingesetzt werden. Ihr Ansprechpartner: Günter Jacob, Tel.: 0228/501-222, E-Mail:Opens window for sending email guenter.jacob@kmk.org.