Am 15.Februar 2005 haben die Partner des Nationalen Paktes für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland und die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Prof. Dr. Johanna Wanka, eine gemeinsame Erklärung verabschiedet.
"Politik und Wirtschaft werden ihre Anstrengungen weiter fortsetzen, um Schülerinnen und Schülern eine realistische Perspektive für eine Berufsausbildung zu geben", erklärte Wanka in Berlin.
Die Kultusministerkonferenz wird auch im Jahr 2005 den eingeschlagenen Reformweg zur nachhaltigen Qualitätsentwicklung im Schulbereich konsequent fortsetzen und damit einen wesentlichen Beitrag zur Ausbildungsreife von Jugendlichen leisten. Neben anderen Maßnahmen ist mit dem 2004 beschlossenen Gesamtpaket bundesweiter Bildungsstandards eine wichtige Grundlage für diesen Prozess gelegt worden.
Die bedenkliche Entwicklung des Ausbildungsmarktes in den vergangenen Jahren hat die Kultusministerkonferenz veranlasst, die Maßnahmen der Länder beim Übergang von der Schule in die Berufsausbildung zu intensivieren. So wurde bereits 2004 mit der Bundesagentur für Arbeit eine neue Rahmenvereinbarung zur vertieften Zusammenarbeit im Bereich der Berufsorientierung und Berufswahlvorbereitung geschlossen. "Daneben begrüße ich ausdrücklich die zusätzlichen Angebote der Wirtschaft zur Kooperation von Schule und Betrieb", sagte die Präsidentin.