Das Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung hat gemeinsam mit der Leipziger Buchmesse zum vierten Mal den Preis "Schulbuch des Jahres" verliehen. In diesem Jahr zeichnete die Experten-Jury aus Wissenschaft, Schulpraxis und Verlagen Schulbücher für die Sekundarstufe I aus: „Plan L.“ ist das Schulbuch des Jahres in der Kategorie „Geschichte und Gesellschaft“. In der Kategorie „MINT“ wurde „mathe live“ ausgezeichnet und der Preis im Bereich „Sprachen“ geht an „À toi“.
„Viele der nominierten Schulbücher zeichnen sich durch einen überzeugenden Lebensweltbezug und Schülernähe aus. Sie sind gut durchdacht und kompetenzorientiert. Das ist genau das, was wir von einem guten Schulbuch erwarten. Es unterstützt die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer optimal. Auf diese Art und Weise wird das Schulbuch seinen Platz als zentrales Unterrichts- und Lernmedium behalten“, betonte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Brunhild Kurth, bei der Preisverleihung. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz.
Neugierig machen, Lernfreude wecken, kritisches Denken fördern, Zusammenhänge veranschaulichen und neue Perspektiven eröffnen – all das leisten die Sieger. Zu den Auswahlkriterien zählten das didaktische Konzept, der fachwissenschaftliche Bezug, Schülerorientierung, Aufgabenkultur, Verständlichkeit und Gestaltung.
„Jahre ist es her, dass sich die Bundesländer auf nationale Bildungsstandards geeinigt
haben. Heute stellen wir fest, dass die Grundidee dieser Reform in den Schulbüchern angekommen ist und Unterricht neu gedacht wird. Alle von uns nominierten Werke zum `Schulbuch des Jahres` fördern kompetenzorientiertes Lernen, ermutigen zum eigenen Denken und öffnen sich auf höchst kreative Weise zum Leben der Lernenden“, betont Prof. Dr. Simone Lässig, Juryvorsitzende und Direktorin des Georg-Eckert-Instituts.
Weitere Informationen:
www.schulbuch-des-jahres.de