"Uns geht es darum, Lehrerinnen und Lehrern die Angst vor diesem schweren Thema in der Arbeit mit jüngeren Schülerinnen und Schülern zu nehmen und mit Beispielen aus der Praxis für die Praxis zu zeigen, was möglich und sinnvoll ist," erläuterte die Projektkoordinatorin Doris Lipowski dem PAD. "Neben dem Austausch mit den österreichischen Kolleginnen und Kollegen geht es den beteiligten Schulen darum, ihre Praxis von Wissenschaftlern und Fachdidaktikern überprüfen zu lassen."
Das Bildungsministerium Mecklenburg-Vorpommern und der Stadtschulrat Wien hoben das zweijährige Projekt 2012 aus der Taufe. Finanzielle Unterstützung erhalten sie durch das Programm für lebenslanges Lernen. Den verschiedenen Partnern wie Schulen in Mecklenburg-Vorpommern und Wien, der Universität Rostock, Gedenkstätten und Vereinen geht es vor allem darum, ihre Praxiserfahrungen zu vergleichen, zu reflektieren und zu dokumentieren, um einen Fundus an erprobten Praxisbeispielen für die Holocaust-Erziehung und Menschenrechtsbildung im jüngeren Schulalter der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.
Mehr Informationen zum Projekt des Monats Dezember "Bildung und Erziehung nach dem Holocaust"