Das Sekretariat der Kultusministerkonferenz (KMK) und das Bildungsministerium der Republik Korea (MOE) führen anlässlich des 25. Jahrestages der deutschen Wiedervereinigung ein deutsch-koreanisches Bildungsforum über Geschichte von Teilung und Einheit durch. Das Forum findet am Donnerstag von 13:00 bis 17.30 Uhr in der Repräsentanz der Kultusministerkonferenz in Berlin statt.
Historiker, Politikwissenschaftler, Didaktiker sowie Vertreter der Ministerien tauschen sich über Konsequenzen für die koreanische Bildungspolitik in Folge einer möglichen Wiedervereinigung Koreas aus. Die Erfahrungen der ostdeutschen Länder bei der Umgestaltung des Schulsystems nach der Deutschen Einheit 1990 stehen im Mittelpunkt der Diskussion. Zudem werden die möglichen Probleme in der Vorbereitung und im Prozess der Bildungsintegration der beiden koreanischen Staaten thematisiert. Hierzu hält Dr. JeongWon Kim (Vorsitzender des Forums) um 13.50 Uhr einen Vortrag.
Auf deutscher Seite präsentieren das Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg und das Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt sowie das Kultusministeriums Sachsen-Anhalt konkrete Beispiele zur Umstrukturierung und Kooperation im Bildungssystem während des Wiedervereinigungsprozesses.
Die Zusammenarbeit Deutschlands und Koreas im Bereich der Bildungspolitik basiert auf der Gemeinsamen Absichtserklärung zur Zusammenarbeit im Bildungsbereich, die im September 2014 in Seoul vom damaligen Vizepräsidenten der Kultusministerkonferenz, Stephan Dorgerloh, und dem Bildungsminister der Republik Korea, Hwang Woo-Yea, unterzeichnet wurde.
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