Bildungs- und Wissenschaftsministerkonferenz gratulieren Petra Stanat zum GEBF Preis für das Lebenswerk

Die Präsidentin der Bildungsministerkonferenz (BMK), Anna Stolz, und der Präsident der Wissenschaftsministerkonferenz (WMK), Markus Blume, gratulieren Prof. Dr. Petra Stanat herzlich zur Verleihung des GEBF Preises für das Lebenswerk, der gestern im Rahmen des Jahreskongresses der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF) vergeben wurde.

Mit der Auszeichnung würdigt die GEBF ein wissenschaftliches Lebenswerk, das über Jahrzehnte zentrale Impulse für die empirische Bildungsforschung und die Weiterentwicklung des deutschen Bildungssystems gesetzt hat. Prof. Dr. Stanats Arbeiten zu Bildungsstandards, Kompetenzdiagnostik und sozialer sowie migrationsbezogener Chancengerechtigkeit gehören zu den einflussreichsten Beiträgen ihres Fachs.

Anna Stolz, Bayerische Staatsministerin für Unterricht und Kultus und Präsidentin der Bildungsministerkonferenz, erklärt: „Petra Stanat steht für eine Bildungsforschung, die im Schulalltag ankommt. Mit großer wissenschaftlicher Klarheit und einem klaren Blick für die Praxis zeigt sie seit vielen Jahren, wie wir Erkenntnisse gezielt für bessere Bildung nutzen können. Ihre Arbeit stärkt Lehrkräfte, unterstützt Schulen und trägt dazu dabei, allen Kindern faire und gute Bildungschancen zu ermöglichen. Ich gratuliere herzlich zu dieser bedeutenden Auszeichnung.“

Markus Blume, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst und Präsident der Wissenschaftsministerkonferenz, ergänzt: „Bildung besser verstehen, um Bildung besser zu machen – dafür steht das Lebenswerk von Prof. Dr. Petra Stanat. Mit analytischer Schärfe und großem Verantwortungsbewusstsein hat sie über Jahrzehnte Maßstäbe in der empirischen Bildungsforschung gesetzt und Bildung zugleich transparenter, vergleichbarer und gerechter gemacht. Ihr Wirken zeigt, wie Forschung konkrete Verbesserungen für Schulen und Lernende ermöglichen kann. Der GEBF-Preis ist daher nicht nur eine Auszeichnung für herausragende Forschung, sondern auch für ein Lebenswerk, das Generationen von jungen Menschen bessere Bildungswege eröffnet.“

Die KMK‑Teilkonferenzen betonen, dass Prof. Stanats Forschung eine unverzichtbare Brücke zwischen Wissenschaft, Bildungsadministration und Politik schlägt und wesentlich zur evidenzbasierten Steuerung im Bildungswesen beiträgt.

Das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB), das Prof. Dr. Stanat leitet, ist eine von den Ländern gemeinsam finanzierte wissenschaftliche Einrichtung, die zentrale Aufgaben des bundesweiten Bildungsmonitorings erfüllt. Dazu gehören unter anderem die Entwicklung und Überprüfung von Bildungsstandards, die Durchführung nationaler Vergleichsstudien sowie die Bereitstellung empirischer Grundlagen für eine qualitätsorientierte Weiterentwicklung des Schul- und Bildungssystems. Als ländergetragenes Institut arbeitet das IQB eng mit den Bildungs- und Wissenschaftsressorts der Länder zusammen.

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Petra Stanat erhält GEBF-Preis für das Lebenswerk 2026 - IQB Homepage

Prof. Dr. Petra Stanat (Foto: IQB)
Prof. Dr. Petra Stanat (Foto: IQB)