Deutsch-chinesischer Bildungsdialog soll ausgeweitet werden

Chinesischlehrkräfte aus Deutschland sollen in größerem Umfang als bislang zu Fortbildungen nach China eingeladen werden. Außerdem soll die Zahl der Fremdsprachenassistenten auf bis zu 30 erhöht und der Umfang der Schulpartnerschaften zwischen beiden Staaten ausgeweitet werden. Darauf verständigten sich heute auf der Buchmesse in Frankfurt am Main die Kultusministerkonferenz und das “China National Office of Chinese Language Council International” (Hanban) der Volksrepublik China. Ziel ist es, die Sprache im Schulunterricht des jeweils anderen Land zu festigen und das Verständnis für die Kultur des Partnerlandes zu fördern. Des Weiteren ist vorgesehen, dass eine Expertengruppe von Bildungsfachleuten aus Deutschland und China neue Lehr- und Lernmaterialien für den chinesischen Sprach- und Landeskundeunterricht an deutschen Schulen ausarbeitet. Der Bildungsdialog zwischen Vertretern der Kultusministerkonferenz und der chinesischen Bildungsbehörden wird seit 2006 intensiv geführt. Thematischer Schwerpunkt ist vor allem die Qualitätsentwicklung im Bildungswesen und die Förderung des Fremdsprachenunterrichts.