Deutschland, Österreich und die Schweiz führen ihre intensive Kooperation im Bildungsbereich fort. Ein entsprechendes Memorandum, das der Präsident der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder, Minister Stephan Dorgerloh, die Präsidentin der schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren, Isabelle Chassot, sowie die Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur der Republik Österreich, Dr. Claudia Schmied, am 26.02.2013 unterzeichneten, löst die Ende 2012 abgelaufene erste förmliche Vereinbarung ab und legt die Schwerpunkte der Kooperation für die kommenden fünf Jahre fest. Hierzu zählen insbesondere Qualitätsentwicklung an Schulen, Bildungsforschung und Bildungsmonitoring. Der Bereich der beruflichen Bildung soll ebenfalls umfasst werden. Ein wichtiges Instrument der Zusammenarbeit sind die deutschsprachigen Seminare zu ausgewählten Themen, die der Schaffung und Festigung länderübergreifender Netzwerke und der Identifizierung gemeinsamer Interessen dienen. Andere deutschsprachige Länder sollen projektorientiert in die trilaterale Kooperation einbezogen werden.
„Die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Österreich und der Schweiz eröffnet vielfältige Perspektiven. Sie ermöglicht es weiterhin, bei wichtigen analogen bildungspolitischen Fragestellungen sowie der Entwicklung von Lösungsansätzen voneinander zu lernen, Synergieeffekte zu erzielen und vorhandene Ressourcen optimal einzusetzen“, bekräftigt der Präsident der Kultusministerkonferenz, Sachsen-Anhalts Kultusminister Stephan Dorgerloh.