Deutschlehrkräfte aus aller Welt hospitieren an Schulen

Sie kommen aus Ländern wie Armenien, Indonesien, Kenia oder Paraguay und lernen dem-nächst drei Wochen Deutschland zwischen Rügen und den Bayerischen Alpen kennen: Rund 325 Deutschlehrkräfte vermittelt der Pädagogische Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz zu einer Hospitation vom 10. bis 30. November 2013 an Schulen im Primar- und Sekundarbereich. Die Gäste, die in ihrer Heimat Deutsch als Fremdsprache unterrichten, wollen so neue Methoden für den Unterricht studieren, ihre Sprachkenntnisse auffrischen, und ihr landeskundliches Wissen aktualisieren. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass die motivierten Hospitanten nicht nur selbst viel Neues lernen, sondern auch ein Stück Internationalität an die Schulen bringen. „Unseren Schülerinnen und Schülern soll frühzeitig vermittelt werden, dass es normal ist, wenn verschiedene Nationen offen aufeinander zugehen. Mit unseren Austauschlehrern funktioniert das immer bestens“, fasste ein Schulleiter, der bereits Gastlehrkräfte aus Georgien, der Türkei und Tschechien begrüßen konnte, den Besuch zusammen. Finanziert wird das Programm aus Mitteln der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) des Auswärtigen Amtes. Die Hospitationslehrkräfte erhalten für ihren Aufenthalt ein Stipendium und einen Zuschuss zu den Fahrtkosten.

Hinweis für Redaktionen: Sie möchten einen Beitrag über eine Hospitationslehrkraft in Ihrer Region verfassen? Der PAD ist Ihnen gerne bei Kontakten zu Schulen behilflich, die einen Gast aufnehmen werden. Kontakt: PAD, Martin Finkenberger, 0228 / 501-221, E-Mail: Opens window for sending emailmartin.finkenberger@kmk.org.