Welche Herausforderungen erwachsen Schulen in ländlichen Regionen Portugals aus dem demografischen Wandel? Mit welchen Strategien reagiert Finnland auf den Mangel an Fachkräften in Berufen, die besondere Kompetenzen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft oder Technik (MINT) erfordern? Welche Instrumente haben sich bewährt, um Schulen auf dem Weg zu größerer Eigenständigkeit zu begleiten? Fragen wie diese stehen im Mittelpunkt der zumeist drei- bis fünftägigen europäischen Studienbesuche, an denen Experten der schulischen Bildung und der Berufsbildung teilnehmen können. Einblicke in ausgewählte Studienbesuche in Europa gibt eine Veröffentlichung des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) der Kultusministerkonferenz, die heute in Bonn vorgestellt wurde. Sie enthält Interviews mit Teilnehmenden aus den vergangenen zwei Jahren und informiert umfassend über das Bewerbungsverfahren. Der PAD setzt als Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich in Deutschland das Studienbesuchsprogramm um. Seit 2008/09 haben fast 10.200 Experten an Studienbesuchen teilgenommen, davon 963 aus Deutschland. Die Veröffentlichung ist auf der Website des
PAD als PDF erhältlich. Sie kann außerdem
per Mail kostenfrei bezogen werden.