"Die Europawoche bietet mehr als nur die Chance, über Europa zu reden: Viele Schulen nutzen sie zum Ausbau von Partnerschaftsnetzen auf regionaler und kommunaler Ebene und zur Begegnung mit zahlreichen ausländischen Partnern und Besuchern. Besser können die Schülerinnen und Schüler die europäische Integration nicht erfahren", freut sich die brandenburgische Bildungsministerin Martina Münch über das Engagement der Schulen.
In allen Bundesländern wird die Europawoche mit vielfältigen Aktivitäten gefeiert, um den europäischen Gedanken zu fördern. Hierbei engagieren sich Schulen in besonderem Maße.
Warum brauchen wir Europa? Was bringt uns Schengen? Warum helfen wir Griechenland? Fragen zu aktuellen europäischen Themen und zu den Chancen, die Europa insbesondere jungen Menschen bietet, können Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland am 6. Mai, dem EU-Projekttag an Schulen, Politikerinnen und Politikern stellen. An diesem Tag ermöglichen nicht nur Mitglieder des Bundestages und des Europäischen Parlaments, sondern auch Beamte der Europäischen Kommission den Schülerinnen und Schülern einen Blick in ihren Alltag mit europäischer Politik.
Mit der Europawoche wird inzwischen zum 19. Mal der politische Beginn der europäischen Einigung gefeiert. Sie erinnert an die "Schuman-Erklärung" vom 9. Mai 1950, die als Beginn des europäischen Einigungsprozesses gilt. Der damalige französische Außenminister Robert Schuman hatte an diesem Tag in einer Rede die Schaffung einer Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl vorgeschlagen, die dann von Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Belgien und Luxemburg gegründet wurde und heute als Ursprung der Europäischen Union gilt.