Fremdsprachenassistenten aus China an Schulen in Deutschland

Ob als reguläres Unterrichtsfach oder in Form von Arbeitsgemeinschaften: An mehr als 160 Schulen in Deutschland wird inzwischen Chinesisch unterrichtet. Die Lehrkräfte an 20 dieser Schulen werden im kommenden Schuljahr durch chinesische Fremdsprachenassistentinnen und -assistenten unterstützt. Als Botschafter aus dem Reich der Mitte vermitteln diese den Schülerinnen und Schülern Sprachkenntnisse und landeskundliches Wissen. Auf einer Einführungstagung des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) der Kultusministerkonferenz, der das Programm im Auftrag der Länder durchführt, werden die Assistenten bis zum 17. Oktober 2008 in Bonn auf ihre Tätigkeit in den kommenden acht Monaten vorbereitet.

Die 20 chinesischen Fremdsprachenassistenten im Alter zwischen 22 und 27 Jahren haben ein Deutschstudium in Peking bzw. Nanjing absolviert und wollen später an Schulen Deutsch als Fremdsprache unterrichten. Durch die Assistenzzeit, die bis 15. Juni 2009 dauern wird, können sie ihre sprachlichen und unterrichtsmethodischen Kenntnisse vertiefen und sich damit auf ihre Tätigkeit als Deutschlehrer in China vorbereiten. Die chinesischen Fremdsprachenassistenten werden in den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Sachsen und Thüringen eingesetzt.

Der PAD ist gerne bereit, Kontakt zu den Schulen zu vermitteln, an denen die Fremdsprachenassistenten aus China eingesetzt werden. Ihr Ansprechpartner: Günter Jacob, Tel.: 0228 / 501-222, E-Mail: guenter.jacob@kmk.org.