Das Hellenstein-Gymnasium in Heidenheim hatte im vergangenen Juli allen Grund zum Feiern. Als erste Fairtrade-Schule Baden-Württembergs erhielt sie den mit 5.000 Euro dotierten Preis des Schulwettbewerbs des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik. Ausgezeichnet wurde die beispielhafte Projektarbeit mit einer Schule in Mumbai (Indien) zum Thema "Fairer Handel".
Das deutsch-indische Schulprojekt ist eines von zahlreichen Beispielen guter Praxis, die im Jahresbericht 2014 des PAD vorgestellt werden. Der Austausch des Hellenstein-Gymnasiums wurde im Rahmen der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) des Auswärtigen Amtes gefördert. Der PAD ist einer der Partner dieser Initiative. Ihr Ziel ist es, jungen Menschen weltweit Zugang zur deutschen Sprache und Bildung zu ermöglichen. Im Auftrag der Länder ist der PAD außerdem Nationale Agentur für den schulischen Bereich des EU-Bildungsprogramms Erasmus+ und Nationale Koordinierungsstelle für das Schulnetzwerk eTwinning. Beide Programme ermöglichen insbesondere Schulen grenzüberschreitende Kooperationen in Europa.
Neben Austauschprojekten für Schulen unterstützt der PAD die Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften und Studierenden vor allem der modernen Fremdsprachen aus Deutschland und aus dem Ausland. Die Programme fördern den Fremdsprachenunterricht, leisten einen Beitrag zum interkulturellen Lernen und vermitteln methodisch-didaktische Kompetenzen für Schule und Unterricht. An den über 30 Programmen nahmen im vergangenen Jahr etwa 34.000 Schülerinnen und Schüler in Gruppen und Projekten sowie über 5.400 Lehrkräfte teil. Die Zahl der Schulpartnerschaften, die der PAD fördert, liegt bei jährlich rund 2.500.
Der Jahresbericht 2014 ist kostenfrei über den Webshop des PAD erhältlich.