Jahresbericht 2010/11 des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) erschienen

Warum vergeben Lehrkräfte in Ungarn keine „6“? Woran liegt es, dass eine Schülerin aus Namibia mit ausgezeichneten Deutschkenntnissen nach vier Wochen Aufenthalt in Berlin „verliebt“ in die Stadt ist? Weshalb hat ein europäisches Projekt zum Thema Leseförderung Grundschüler und ihre Lehrkräfte im Landkreis Passau (Bayern) „beflügelt“? Und wie gelangt eine Matrjoschka aus Litauen zu einem „Ehrenplatz“ bei einer Schülerin in Schmiedefeld (Thüringen)? Diese und andere Fragen beantworten Teilnehmerberichte aus der Praxis im Jahresbericht 2010/11 des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) der Kultusministerkonferenz, der heute erschienen ist. Der PAD ist im Auftrag der Länder für den europäischen und internationalen Austausch im Schulbereich tätig. Als Nationale Agentur des europäischen Bildungsprogramms für lebenslanges Lernen führt er in Deutschland das Programm COMENIUS durch. Außerdem ist der PAD Teil der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ des Auswärtigen Amtes, die 2008 gestartet wurde. Ihr Ziel ist es, jungen Menschen weltweit den Zugang zur deutschen Sprache und Bildung zu ermöglichen. Der PAD fördert im Rahmen dieser Programme insbesondere Schulpartnerschaften, Fort- und Weiterbildungen von Lehrkräften aus Deutschland und dem Ausland sowie Studierende vor allem der modernen Fremdsprachen, die später an Schulen unterrichten wollen. Fachbeiträge im Jahresbericht 2010/11 informieren zudem über neue Initiativen zur Mobilität im Bildungsbereich, beispielsweise das  EU-Projekt „Youth on the Move“ oder die Zukunft des deutsch-polnischen Bildungsdialogs im Schulbereich. Eine statistische Übersicht enthält Zahlen und Daten zu allen Programmen.

Der Jahresbericht 2010/11 ist kostenfrei erhältlich und kann per E-Mail unter pad@kmk.org bestellt werden. Auf der Website des PAD unter www.kmk-pad.org steht er als Download zur Verfügung.