Junge Israelis lernen Deutschland kennen

Sie haben in einem Aufsatzwettbewerb ihre Vorstellungen über die Beziehungen zwischen Israel und Deutschland formuliert und anschließend in einem Auswahlgespräch persönlich überzeugt: Noch bis einschließlich Samstag (22. Oktober 2011) besteht jetzt für 20 junge Israelis die Gelegenheit, als Johannes-Rau-Stipendiaten Deutschland persönlich kennenzulernen. Nach fast einer Woche in verschiedenen Städten in Baden-Württemberg (Ochsenhausen, Kirchzarten), Bayern (Bayreuth), Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern (Parchim), Niedersachsen (Barsinghausen) und Nordrhein-Westfalen (Bonn, Köln, Solingen), in denen sie mit Gastgeschwistern am Schulunterricht teilgenommen haben, kommen die Schülerinnen und Schüler abschließend zu einem gemeinsamen Seminar in Berlin zusammen. Die israelisch-deutsche Gruppe wird dabei im Auswärtigen Amt und im Bundespräsidialamt empfangen. Informationsbesuche finden außerdem im Haus der Wannseekonferenz und in der Liebermann-Villa statt.


Geplant und durchgeführt wird das Programm vom Pädagogischen Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz. Es geht zurück auf eine Initiative des ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau. In einer Rede vor dem israelischen Parlament während seines Staatsbesuchs im Jahr 2000 hatte dieser betonte, wie wichtig es sei, „dass sich die jungen Menschen unserer beiden Länder kennen lernen, sich gemeinsam mit der Vergangenheit auseinandersetzen und gemeinsam Zukunft suchen.“ Finanzielle Mittel für die Stipendien stellt das Auswärtige Amt bereit.


Der PAD ist gerne bereit, Kontakt zu einzelnen Teilnehmern und den gastgebenden Schulen zu vermitteln. Ihr Ansprechpartner im PAD: Gottfried Böttger, Tel.: 0228 / 515-213, Mobil: 0151 / 22 67 30 19, Mail: gottfried.boettger@kmk.org.