Bei dem Gesangswettbewerb Schoolovision treten Grundschülerinnen und Grundschüler aus mehr als 40 Ländern gegeneinander an. Im vergangenen Jahr schaffte es der deutsche Beitrag der Freien Schule Kassel mit "Nur ein Wort" von der Band "Wir sind Helden" auf den sechsten Platz. 2013 wird der Wettbewerb zum fünften Mal ausgetragen. Am Vorabend des Finales des Eurovision Song Contest im Mai wählen auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Schoolovision ihren diesjährigen Gewinner. Den Wettbewerb organisieren Lehrkräfte zahlreicher Schulen aus ganz Europa - mittlerweile nehmen sogar Schulen außerhalb der europäischen Grenzen an der Veranstaltung teil. Es handelt sich um ein Projekt von eTwinning, dem europäischen Netzwerk für digitale Schulpartnerschaften.
Schoolovision
Beim Schoolovision geht es genau so professionell zu wie bei den Großen. Die Kandidatinnen und Kandidaten gehen allerdings sowohl mit eigenen Liedern als auch mit Cover-Songs an den Start. Die Grundschulen haben einen eigenen Weg gefunden, die Landesgrenzen für den Wettbewerb zu überwinden. Die Kinder erstellen mit Hilfe von Lehrerkräften und anderen Unterstützern ein Video zu ihrem Song, das dann auf die offizielle Schoolovision-Website hochgeladen wird. Die Clips sind teilweise hoch professionell und können mit den Beiträgen vieler ESC-Teilnehmer locker mithalten.
Gewinner in Video-Konferenz gewählt
Am 17. Mai, dem Vorabend des Finales in Malmö, findet dann eine Live-Videokonferenz statt, bei der sich die teilnehmenden Grundschulen zuschalten. In dieser Videokonferenz vergeben die Kinder ihre Stimmen für ihren Lieblings-Titel aus den anderen Ländern und wählen so gemeinsam den Gewinner-Beitrag. Das Projekt kommt bei den Schülerinnen und Schülern gut an: In den vergangenen Jahren sind bei dem Gesangswettbewerb schon mehr als 100 Musikvideos entstanden. Mehrere tausend Kinder sind an dem Grundschul-Projekt beteiligt.