Die Vizepräsidentin der Kultusministerkonferenz, Annegret Kramp-Karrenbauer, hat die gezielte Förderung von mathematisch-naturwissenschaftlichen Begabungen in Schulen gewürdigt. Bei einer Festveranstaltung zum zehnjährigen Bestehen des Vereins mathematisch-naturwissenschaftlicher Excellenz-Center an Schulen (MINT-EC) erklärte die saarländische Bildungsministerin am Donnerstag in Völklingen: „Eine technologisch leistungsfähige und innovative Gesellschaft benötigt erstklassig ausgebildete Naturwissenschaftler, Ingenieure und Techniker. Mit der Förderung junger Talente in den Schulen kann daher nicht früh genug begonnen werden.“
Die Ministerin dankte ausdrücklich der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände für ihre Initiative zur Gründung von MINT-EC: „Dies ist ein wirklich vorzeigbares Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Wirtschaft und Schule, die in den vergangenen Jahren auch in anderen Bereichen stetig ausgebaut und intensiviert worden ist.“ Initiativen wie MINT-EC oder andere erfolgreiche Kooperationsprojekte sollten „Schule machen“, denn sie weckten die Motivation und Kreativität von Schülerinnen und Schülern in besonderem Maße.
„MINT-EC hilft nicht nur wirkungsvoll, junge Menschen für ein mathematisch-naturwissenschaftliches Studium zu gewinnen, mittlerweile sind auch viele Netzwerke zwischen Schulen, Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen entstanden“, lobte Kramp-Karrenbauer. Bislang wurden über 107 Schulen mit über 70.000 Schülerinnen und Schülern in ganz Deutschland als „Mathematisch-naturwissenschaftliches Excellence-Center“ anerkannt, Tendenz steigend. Im Jahr 2007 wurde in Istanbul erstmals auch eine Deutsche Auslandsschule in das Netzwerk aufgenommen.