Ein Schloss mit den Initialen zweier Verliebter wird an die Hohenzollernbrücke in Köln gehängt, der Schlüssel in den Rhein geworfen. Dieser Brauch, der symbolisch ewige Liebe besiegeln soll, weckte auch das Interesse vieler Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Internationalen Preisträgerprogramm des PAD. Die Schülerinnen und Schüler aus Großbritannien, den USA, Israel, Frankreich, China und den Niederlanden gingen sogar soweit, »PAD 2012« in ein Schloss eingravieren zu lassen und an die Eisenbahnbrücke, die das rechtsrheinisch gelegene Deutz mit dem Kölner Hauptbahnhof verbindet, zu hängen. Wie nachhaltig dieser »Liebesbeweis« ist, wird sich in den kommenden Jahren zeigen. Zumindest die Beziehung zu Deutschland scheint oft von Dauer zu sein: Viele ehemalige Internationale Preisträger kommen später als Stipendiaten beispielsweise des DAAD zurück nach Deutschland, um hier ein Studium aufzunehmen.
Über das Programm
Das Internationale Preisträgerprogramm ermöglicht jedes Jahr rund 500 ausgezeichneten Deutschlernern aus derzeit 91 Nationen einen vierwöchigen Aufenthalt in Deutschland. Während dieser Zeit lernen die Schülerinnen und Schüler durch Gruppenexkursionen in Großstädten und einen zweiwöchigen Familienaufenthalt die deutsche Sprache, Geschichte und Kultur besser kennen. Dabei werden den jungen Gästen auch regionale Gepflogenheiten nähergebracht - wie beispielsweise das traditionelle Anbringen eines »Liebesbeweises«, in diesem Fall für den PAD, an der Hohenzollernbrücke in Köln.