Löhrmann: Demokratieerziehung ist dauerhafter Auftrag der Schulen – Für das Leben lernen

Sowohl für die Stabilität des demokratischen Gemeinwesens als auch für die
Schulentwicklung hat die Demokratiepädagogik eine hohe Bedeutung. Darauf hat die
Präsidentin der Kultusministerkonferenz und nordrhein-westfälische Schulministerin Sylvia
Löhrmann am Freitag bei einer Festveranstaltung aus Anlass des 85. Geburtstages von Prof.
Wolfgang Edelstein, einem der führenden Demokratiepädagogen, in Berlin hingewiesen.
„Eine Bildung zur Demokratie hin kann nur eine Pädagogik leisten, die selbst Demokratie
vorlebt und im Schulleben verankert“, sagte die Präsidentin. „Die Persönlichkeitsentwicklung von Schülerinnen und Schülern, die Bildung zur Demokratie, den Grundwerten unserer Verfassung und zum sozialen Engagement sehe ich als eine der zentralen Aufgaben und ständigen Auftrag der Schulen an“, unterstrich Ministerin Löhrmann. Dieser Auftrag ist denSchulgesetzen aller 16 Länder verankert.

Die Präsidentin würdigte Professor Edelstein als einen international hochangesehenen
Bildungsforscher, Sozialwissenschaftler und Universitätslehrer. Auch als Mitinitiator des
BLK-Modellprogramms „Demokratie leben & lernen“ sowie als Gründer und Vorsitzender
der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik habe Edelstein viele Bereiche der
pädagogischen Diskussion und Entwicklung in Deutschland maßgeblich geprägt.

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