Preisgekrönte Deutschlerner aus weltweit 91 Staaten zu Gast

Der Sommer ist zwar kühler als erwartet. Die Menschen aber sind „nett und offen“ und „schauen immer interessiert und freundlich“, berichtet eine Gastschülerin aus Indien nach vier Wochen in Deutschland – und ist mit diesen Erfahrungen repräsentativ für alljährlich rund 500 Schülerinnen und Schüler aus Staaten von A wie Aserbaidschan bis Z wie Zypern, die einer Einladung des Pädagogischen Austauschdienstes (Opens external link in new windowPAD) der Kultusministerkonferenz folgen und am „Internationalen Preisträgerprogramm“ teilnehmen. Qualifiziert dafür haben sie sich durch exzellente Deutschkenntnisse, die sie bei Sprachwettbewerben und Deutscholympiaden in ihrer Heimat unter Beweis stellen konnten. Vier Wochen seit Ende Juni bis Mitte September 2012 können sie die Sprache in ebenso alltäglichen wie authentischen Situationen einsetzen und ihr Bild von Deutschland überprüfen. In internationalen Gruppen kommen sie zunächst einige Tage nach Bonn. Anschließend besuchen sie in verschiedenen Städten den Unterricht an einer öffentlichen Schule. Untergebracht sind sie in dieser Zeit in Gastfamilien. Landeskundliche Exkursionen nach Köln, Berlin und München ergänzen das Programm der Schülerinnen und Schüler. Finanziert wird es durch das Auswärtige Amt. Und welches Fazit zieht die Schülerin aus Indien nach vier Wochen Deutschland? „Ich will nicht nur einmal wieder nach Deutschland kommen, sondern ganz oft“, erklärte sie – vielleicht sogar zum angestrebten Studium von Architektur oder Design. Denn eigentlich habe ihr nur die typische Schärfe im Essen gefehlt, die sie aus ihrer Heimat im Südwesten Indiens gewohnt sei.

Weitere Informationen zum Programm: PAD, Jörg Kretschmer, Tel. 0228 / 501-108, Mail: Opens window for sending emailjoerg.kretschmer@kmk.org