Deutsche Schulen sollen ihre Zusammenarbeit mit Schulen in Israel und Palästina auch in Zukunft intensiv an der Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler ausrichten und gemeinsam neue Austauschprojekte anstoßen. Dies betonte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann, beim Besuch des Berufskollegs Neandertal in Mettmann (Nordrhein-Westfalen) am 7. März 2014 in Anwesenheit einer Schülergruppe der Partnerschule aus Haifa. "Deutschland und Israel sind durch die Geschichte eng miteinander verbunden. Als vor mehr als 50 Jahren die ersten Austauschprogramme stattgefunden haben, waren es vor allem junge Menschen, die das andere Land entdecken und seine Menschen kennenlernen wollten. Neugierde und die Bereitschaft, sich für unsere gemeinsamen Werte und eine gemeinsame Zukunft einzusetzen, gilt es auch heute unter Schülerinnen und Schüler zu wecken und zu erhalten", erklärte die Präsidentin.
Das Berufskolleg mit seinen rund 2.000 Schülerinnen und Schülern hat 2012 erstmals einen Austausch mit der St. Elias Schule in Haifa durchgeführt. Beide Schulen verfolgen das Ziel, durch Bildung Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen und die Chancen junger Menschen zu verbessern. Dieser Ansatz liegt auch der Schulpartnerschaft zugrunde: Sie soll Schülerinnen und Schüler berufliche Perspektiven eröffnen und in ihrer Persönlichkeit stärken.
Deutsch-israelische Schulpartnerschaften werden in den Ländern in vielfältiger Weise unterstützt. Der PAD fördert darüber hinaus aus Mitteln des Auswärtigen Amtes Austauschbegegnungen von Schülerinnen und Schülern aus Israel in Deutschland. 2013 haben 55 Gruppen mit 1.009 Schülerinnen, Schülern und Begleitlehrkräften finanzielle Mittel erhalten.
Weitere Informationen zur Förderung deutsch-israelischer Schulpartnerschaften