Der Präsident der Kultusministerkonferenz und Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Henry Tesch, hat die Bedeutung von Schulgärten für das ganzheitliche Lernen unterstrichen. Tesch besuchte mit einer Grundschulklasse den Küchengarten der Bundesgartenschau in Schwerin. "Ich freue mich, dass eine wachsende Zahl von Schulen den Schulgarten als umfassenden Lernort für sich entdeckt", betonte der Minister. "Der Schulgarten ist nicht bloß als Exkursionsort des Biologieunterrichts zu verstehen, er erfüllt umfassendere Aufgaben. Schulgärten ermöglichen eine Schulung der Sinne, fördern die sozialen und ökologischen Kompetenzen und können darüber hinaus einen Beitrag für eine gesunde Schulverpflegung leisten. Der Schulgarten regt zu einem Lernen mit Kopf, Herz und Hand an."
Tesch wies darauf hin, Schulgärten seien ein besonders wichtiger Bestandteil im Aktionsplan "Bildung für nachhaltige Entwicklung" im Rahmen der UN-Dekade 2005–2014. Zusammen mit Karl Zwermann, Präsident der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft sowie Prof. Dr. Steffen Wittkowske, Vorsitzender der BundesArbeitsGemeinschaft Schulgarten (
BAGS), erörterte Tesch die Möglichkeiten einer stärkeren Naturerziehung in Schulen.