Ties Rabe, Präsident der Kultusministerkonferenz, ehrt Sieger des Wettbewerbs "Schule macht Zukunft": Unsere Schulen sind Ideenschmieden für visionäre Projekte

Im Rahmen der Siegerehrung des diesjährigen Focus-Schülerwettbewerbes ehrte der Präsident der Kultusministerkonferenz, Ties Rabe, heute die besten Teams. Rund 1.500 Schülerinnen und Schüler haben sich mit visionären Projekten an der 16. Runde des Wettbewerbs mit dem Motto „In die Netze – fertig – los!“ beteiligt. Die zehn besten Teams wurden heute in Berlin ausgezeichnet

„Schule macht Zukunft“ ist ein Wettbewerb, der zum kreativen Denken anregen, verantwortliche Teamarbeit und praxisnahes Arbeiten fördern will. Schülerinnen und Schüler können hierbei Modelle konstruieren, Internetauftritte gestalten oder Live-Präsentationen organisieren. Dabei lernen die Schülerteams technische, wissenschaftliche, gesellschaftliche und politische Entwicklungen kennen und verstehen, was auch die berufliche Orientierung fördert.

„Ich bin beeindruckt von den herausragenden Arbeiten der Schülerinnen und Schüler. Wir brauchen junge Menschen, die sich mutig in Neues hineindenken und damit „Zukunft machen“ – wie schon der Titel des Wettbewerbs besagt. Der Erfolg bestätigt mich in der Überzeugung, dass Schulen – oft auch in Verbindung mit außerschulischen Partnern – Großartiges leisten können“, betont Rabe.

Die Kultusministerkonferenz ist sich der Verantwortung für die Weiterentwicklung von Bildung und Erziehung in deutschen Schulen bewusst. Den veränderten Anforderungen einer Wissens- und Informationsgesellschaft kann auf Dauer nur ein Bildungssystem gerecht werden, das alle Begabungsreserven aktiviert, zu guten schulischen Leistungen führt und allen Schülerinnen und Schülern die verschiedensten Bildungswege offenhält. 

Zahlreiche Projekte der Kultusministerkonferenz unterstützen beispielsweise die Begabtenförderung in Schule und Unterricht. Dazu zählen Enrichment-Programme mit außerschulischen Trägern aus den Bereichen Wissenschaft und Forschung, Schüler- und Jugendakademien, die – getragen von Kultusministerkonferenz, Bundesministerium für Bildung und Forschung und Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft – vom Verein Bildung und Begabung durchgeführt werden, oder MINT-Programme, die gemeinsam mit den deutschen Arbeitgeberverbänden für den Nachwuchs in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, kurz MINT genannt, umgesetzt werden. Darüber hinaus setzt sich die Kultusministerkonferenz für ein Frühstudium ein, das Schülerinnen und Schüler, die besondere Begabungen aufweisen, ohne förmliche Zulassung parallel zum Schulbesuch die Aufnahme eines Studiums ermöglicht.

Mehr Informationen zum Wettbewerb Opens external link in new windowhier.