Wichtige Vereinbarungen zur Förderung der Partnersprachen Deutsch und Französisch sowie die Präsentation des zweiten Bandes des Deutsch-Französischen Geschichtsbuches standen im Mittelpunkt des Treffens zwischen hochrangigen Schulpolitikern beider Länder am 14.12.2007 im Berliner Rathaus. Diese dritte Begegnung fand auf Einladung des Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit, dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, und dem Präsidenten der Kultusministerkonferenz, Senator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, statt. Auf französischer Seite nahmen der Erziehungsminister der französischen Republik, Xavier Darcos, sowie die Recteurs d`Académies teil.
Die engere Zusammenarbeit zwischen Kultusministern und „Recteurs“ geht auf die im Rahmen des deutsch-französischen Ministerrates im Oktober 2004 verabschiedete Strategie zur Förderung der Partnersprache zurück.
Der Präsident der Kultusministerkonferenz, Prof. Dr. Zöllner erklärte: „Unser heutiges Treffen hat gezeigt, dass Deutschland und Frankreich auf vielfältige Weise erfolgreich die Partnersprache fördern. Mit dem zweiten Band des Deutsch-Französischen Geschichtsbuches, der die schwierige und teilweise sehr schmerzhafte Zeit vom Wiener Kongress bis zum Ende des Zweites Weltkriges umfasst, ist darüber hinaus ein gemeinsames Projekt von herausragender Bedeutung realisert worden. Bei diesem Band, der im März 2008 im Buchhandel erscheint, ist es uns in besonderer Weise gelungen, ein weiteres Fundament für ein gegenseitiges Verständnis zwischen Deutschland und Frankreich zu schaffen. Kommende Schülergenerationen aus beiden Ländern werden damit in ihrem historischen, kulturellen und politischen Bewusstsein gebildet.“