Türkischer Honig und Volkstanz aus Gabun

Stipendiaten des Internationalen Preisträgerprogramms stellen in Bonn ihre Heimat vor.

Für welches Land spielt die Zahl 40 eine besondere Rolle? Bei den Schülerinnen und Schülern im Empfangsaal des Hotels Bristol in Bonn herrscht betretenes Schweigen - zum ersten Mal an diesem Abend. Die 63 Jungen und Mädchen aus zwölf Nationen sind Stipendiaten des Internationalen Preisträgerprogramms. Sie alle haben sich in ihrem Heimatland durch besonders gute Deutschkenntnisse ausgezeichnet und sich damit für einen vierwöchigen Aufenthalt in Deutschland qualifiziert. Teil ihres Besuchs ist ein Internationaler Abend, der von den 16 bis 18 Jährigen selbst gestaltet wird.

Teilweise in traditioneller Kleidung, wie einem japanischen Kimono oder usbekischen Trachten, bringen sie den anderen Preisträgern und ihren Reiseleitern ihre Heimat näher. Süßigkeiten aus Polen, türkischer Honig, eine Tanzvorführung von Teilnehmern aus Gabun, ein Quiz über Kanada (siehe Bild), eine Volkslied aus Russland - der Abend gelingt und wird auch für die diejenigen, für die Deutsch noch etwas schwer zu verstehen ist, lehrreich und informativ.

Das Land, für das die Zahl 40 eine besondere Rolle spielt, ist übrigens Usbekistan: Ein Neugeborenes darf dort 40 Tage nach seiner Geburt nicht in der Öffentlichkeit gezeigt werden, da ein fremder Blick seiner Gesundheit schaden könnte, wie es heißt.