Schüleraustausch vermittelt interkulturelle Kompetenzen und legt damit bei den Jugendlichen den Grundstein für Toleranz und für ein friedliches Europa. Darüber bestand Einigkeit unter den Teilnehmern des Zukunftsforums „Austausch macht Schule“, das am 7. und 8. Oktober 2013 in Berlin stattgefunden hat. Eingeladen dazu hatten das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW), das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW), der Pädagogische Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz, die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch (Stiftung DRJA) sowie TANDEM, das Koordinierungszentrum Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch.
„Austauschprogramme und Schulpartnerschaften fördern die grenzüberschreitende Mobilität junger Menschen, das Verständnis füreinander sowie Toleranz und Aufgeschlossenheit. Schülerinnen und Schüler sammeln interkulturelle Erfahrungen, die für ihre persönliche und berufliche Entwicklung immer wichtiger werden“, betonte Udo Michallik, Generalsekretär der Kultusministerkonferenz, zum Auftakt der Veranstaltung. Im Auftrag der Länder ermöglicht der PAD jährlich rund 35.000 Schülerinnen, Schülern und ihren Lehrkräften eine Begegnung im Ausland.
Praktiker, Fachleute und Wissenschaftler diskutierten zwei Tage lang über das Thema Schüleraustausch. Im Vordergrund stand dabei der Austausch als wichtiger „Bildungsort“ und seine Einbindung in das Bildungssystem. Die Voraussetzungen zur Organisation von Schüleraustausch wurden ebenso diskutiert wie die Frage danach, welche Kompetenzen Lehrkräfte benötigen, damit der Austausch seine volle Wirkung entfalten kann. Die Konferenz soll als Ausgangspunkt für eine lebendige Debatte dienen. Um diese im Anschluss auch weiterzuführen und auf eine breitere Basis zu stellen, wurde die Plattform
www.austausch-macht-schule.org/Magazin ins Leben gerufen.