Zum zweiten Mal verleihen das Georg-Eckert-Institut und die Kultusministerkonferenz den Preis „Schulbuch des Jahres“ auf der Leipziger Buchmesse

„Die Anforderungen an Schulbücher sind kontinuierlich gestiegen. Die Einführung von Bildungsstandards und deren Umsetzung in den Unterrichtsmaterialien stellen eine große Herausforderung dar: Individuelle Schwerpunktsetzungen, neue Aufgabenformate oder Differenzierungen nach unterschiedlichen Anforderungsniveaus spielen dabei eine große Rolle“, betont Staatssekretär Herbert Wolff (Sachsen), der die Kultusministerkonferenz bei der Preisverleihung vertrat.

Zum zweiten Mal wurde der Preis „Schulbuch des Jahres“ verliehen, den das Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung ins Leben gerufen hat. Hierfür hat die Kultusministerkonferenz die Schirmherrschaft übernommen. Eine Auszeichnung, die Autoren, Herausgeber und Schulbuchverlage für die Entwicklung und Produktion innovativer Schulbücher – und erstmals in diesem Jahr für das beste „Zusatzmaterial“, das neben den curricularen Lehrwerken zum Einsatz kommt – prämiert und diese in der (Fach-) Öffentlichkeit bekannt macht. Der Preis soll zudem den Stellenwert des Schulbuchs im Unterrichtsalltag und seine gesellschaftliche Bedeutung hervorheben und zu einer fortlaufenden Verbesserung und Weiterentwicklung von Unterrichtsmaterialien beitragen.

Schulbücher sind die Leitmedien des schulischen Lernens. Gerade in Zeiten grundlegender Bildungsreformen setzen sie die Inhalte der neuen Bildungs- und Lehrpläne um, garantieren das Lernen nach zeitgemäßen Standards und Zielen.

„Eine konstruktive und zukunftsorientierte Auseinandersetzung mit den Bildungsmedien – ob digital oder analog – ist wichtig. Dabei ist der Preis ‚Schulbuch des Jahres‘ des Georg-Eckert-Institutes für internationale Schulbuchforschung ein wichtiges Signal“, unterstreicht Wolff.

Mehr Informationen unter Opens external link in new windowwww.schulbuch-des-jahres.de