4. Dezember: Internationaler Tag der Fremdsprachenassistenzkräfte – 600 neue Sprachassistenten in Deutschland
Das Programm für Fremdsprachenassistenz hat eine lange Tradition: Es geht auf eine Vereinbarung von 1905 zwischen Frankreich und Preußen zurück und blickt damit auf mehr als 120 Jahre Geschichte. Es zählt zu den ältesten und bewährtesten Austauschformaten weltweit und bietet den Studierenden eine Gelegenheit, praxisnahe Erfahrungen zu sammeln. Viele von ihnen studieren Germanistik und bereiten sich so auf eine spätere Tätigkeit als Lehrkraft vor.
Die Sprachassistentinnen und -assistenten bringen ihre Muttersprache und ihre kulturellen Hintergründe direkt in den Unterricht ein. Sie unterstützen die Lehrkräfte bei Konversationsübungen, Aussprachetraining, Projekten oder Arbeitsgemeinschaften zur Landeskunde und sorgen so dafür, dass der Fremdsprachenunterricht lebendiger und motivierender wird. Durch die internationale Vielfalt eröffnen sie Schülerinnen und Schülern neue Perspektiven und machen den Unterricht zu einem authentischen Erlebnis.
In Deutschland koordiniert der Pädagogische Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz (KMK) den Einsatz der Fremdsprachenassistenzkräfte. Er vermittelt die Studierenden an Schulen im gesamten Bundesgebiet und begleitet sie organisatorisch. So profitieren Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler gleichermaßen von den Erfahrungen der jungen Assistenzkräfte.
Der Internationale Tag der Fremdsprachenassistenzkräfte geht auf eine Initiative von France Éducation International (FEI), der französischen Partnerorganisation des PAD, aus dem Jahr 2023 zurück. Seitdem wird der Tag jährlich gemeinsam mit dem PAD und weiteren Partnerorganisationen begangen. Er würdigt die Arbeit der Sprachassistenzkräfte, fördert den internationalen Austausch und zeigt, wie die Schulen in Deutschland von dieser langjährigen Kooperation profitieren können.
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PAD – Martin Finkenberger
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