Kultusminister Konferenz

 

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Deutschland und China wollen Kooperation in Beruflicher Bildung und Anerkennung ausbauen

Deutschland und die Volksrepublik China wollen zukünftig die Zusammenarbeit bei der beruflichen Bildung sowie die gegenseitige Anerkennung im Hochschulbereich weiter ausbauen und vertiefen.

Die Kultusministerkonferenz (KMK) und das Bildungsministerium der Volksrepublik China (MoE) unterzeichnen deshalb in Peking eine gemeinsame Erklärung, wodurch die bisherige erfolgreiche Kooperation nachhaltig gestärkt werden soll. Außerdem nimmt der KMK-Generalsekretär Udo Michallik auf Bitten des Auswärtigen Amts sowie auf Einladung der chinesischen Regierung am „People to People“ Dialoge zu Themen Politik, Gesellschaft, Bildung, Kultur, Medien, Jugend und Sport teil.

„Deutschland und China sind als starke Wirtschaftsnationen auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen. Eine hochwertige Ausbildung in Berufsschulen und Ausbildungsbetrieben schafft hierfür ein zukunftssicheres Fundament. Nicht nur national, sondern auch international gilt die berufliche Ausbildung in Deutschland als ein Erfolgsmodell und als Aushängeschild deutscher Bildungspolitik. Die bisherige erfolgreiche  Kooperation zwischen dem Bildungsministerium der Volksrepublik China und der Kultusministerkonferenz ist hierfür ein starkes Zeichen. Die gemeinsame Erklärung unterstreicht zudem die Stellung der Kultusministerkonferenz als zentraler Ansprechpartner für Berufliche Bildung in Deutschland und internationale Bildungszusammenarbeit“, sagte Udo Michallik, Generalsekretär der Kultusministerkonferenz.

Ausgehend von der bereits bestehenden Zusammenarbeit in der allgemeinen Schulbildung soll nun mehr auch deutschen Auszubildenden das chinesische Berufsbildungswesen sowie die wirtschaftlichen Strukturen in den Provinzen Chinas näher gebracht werden. Neben einem Sommercamp, als Initialprojekt für deutsche Auszubildende und Schülerinnen und Schüler in beruflichen Schulen, soll zukünftig der regelmäßige Austausch zwischen Schülern und Jugendlichen sowie Organisationen im Berufsbildungswesen unterstützt werden.

In der gemeinsamen Erklärung wurde auch die Erneuerung der gegenseitigen Anerkennung von Gleichwertigkeiten bei Hochschulabschlüssen von deutscher sowie chinesischer Seite bestärkt. Unter Berücksichtigung des Bologna-Prozesses in Europa und der zügigen Fortentwicklung des Hochschulwesens in China arbeiten chinesische und deutsche Experten sowie die zuständigen Ressorts auf Wunsch von KMK und MoE daran, das bilaterale Abkommen vom 9. April 2002 über die gegenseitige Anerkennung von Gleichwertigkeiten im Hochschulbereich zu erneuern. Ziel ist es das Abkommen in absehbarer Zukunft unterzeichnungsreif vorzulegen.

KMK und MOE würdigen zudem die vielfältigen Aktivitäten der vergangenen Jahren, vor allem die Kooperationen im Rahmen der gegenseitigen Anerkennung der Abschlüsse, der Initiative Schulen-Partner der Zukunft (PASCH) sowie des Chinesisch-Deutschen Jahrs für Schüler- und Jugendaustausch 2016.