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Hospitationslehrer aus aller Welt

Sie kommen aus Asien, Afrika, Lateinamerika und Osteuropa und kehrten jetzt nach drei Wochen Hospitationsprogramm an ihre heimatlichen Schulen zurück. Der PAD vermittelte auch in diesem Jahr 300 ausländische Deutschlehrkräfte an Schulen in Deutschland.

Austauschlehrer Avetis Galstyan (re.) in Spenge. Foto: Heckel

"Er sieht alles in Deutschland aus einer anderen Perspektive. Deshalb ist es so wertvoll, dass er hier ist", sagt Jochen Momberg über seinen Kollegen Avetis Galstyan, der für seinen Deutschunterricht in Armenien Methoden entwickelt hat, die auch die Lehrkräfte an seiner Gastschule, der Regenbogen-Gesamtschule in Spenge, interessant finden. Avetis Galstyan hat in drei Wochen in allen Klassenstufen hospitiert und die pädagogischen Besonderheiten der Ganztagsschule schätzen gelernt. “Mir hat gut gefallen, dass es keine Klingel gab und Schüler und Lehrer trotzdem pünktlich zum Unterricht erschienen. Neu und überzeugend fand ich auch die verschiedenen Methoden der Gruppenarbeit, durch Einzeltische und an die Größe der Kinder angepasste Stühle können in sehr kurzer Zeit andere Arrangements für den Unterricht gestellt werden“. Avetis Galstyan ist bereits zum dritten Mal mit dem PAD in Deutschland und schätzt diese intensive Form der Fortbildung.

Am 26. November endete die diesjährige Hospitationszeit, die der PAD aus Mitteln des Auswärtigen Amts finanziert. Insgesamt 500 Schulen hatten sich 2011 beworben, um als Gastschule einen Deutschlehrer aus dem Ausland aufzunehmen. Die Bewerbungen sind über die zuständige Kultusverwaltung jedes Jahr bis zum 15. April beim PAD einzureichen. 

Jedes Jahr hospitieren im November 300 Deutschlehrkräfte aus Staaten in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa für drei Wochen an Schulen in Deutschland. Sie beobachten und gestalten den Unterricht mit und bilden sich dadurch sprachlich, landeskundlich und methodisch-didaktisch fort. Sie bereichern als landeskundliche Experten und als Vertreter ihrer Muttersprache den Unterricht ihrer Gastschule.

Mehr zum Weiterbildungsprogramm

Artikel in der Neuen Westfälischen zum Gastlehrer aus Armenien