Kultusminister Konferenz

 

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Kultur-MK berät mit Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Kurt-Wolff-Stiftung über die Situation der Verlagswirtschaft

Vertreterinnen und Vertreter der Kulturministerkonferenz (Kultur-MK) sprachen heute am Rande der Leipziger Buchmesse mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und dem Vorstand der Kurt-Wolff-Stiftung über die Situation der Verlage und Buchhändler in Deutschland sowie über die Möglichkeiten zur Förderung und Verbesserung der Rahmenbedingungen insbesondere unabhängiger literarischer Verlage.

Dr. Carsten Brosda, Vorsitzender der Kultur-MK und Senator für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg: „Die unabhängigen Verlage tragen wesentlich zur literarischen Vielfalt in Deutschland bei. Sie sind nicht nur wirtschaftliche Unternehmen, sondern produzieren auch kulturelle Werte. Viele literarisch anspruchsvolle Buchprojekte werden gerade auch in kleinen und mittleren Verlagen realisiert. Angesichts des grundlegenden Wandlungsprozesses, in dem sich auch die Verlagsbranche derzeit befindet, wollen wir dazu beitragen, dass dieser Beitrag zur kulturellen Vielfalt auch künftig erhalten bleibt. Die für Kultur zuständigen Landesministerinnen und -minister und Senatorinnen und Senatoren haben in einem ersten Gespräch mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Kurt-Wolff-Stiftung vereinbart, gemeinsam Möglichkeiten auszuloten, wie wir gegebenenfalls gemeinsam mit weiteren ebenfalls zuständigen Ressorts Vorschläge für geeignete Instrumente zur Stärkung der Verlage und damit der Literaturproduktion entwickeln können.“

An dem länderoffenen Gespräch nahmen Vertreterinnen und Vertreter aus den Ländern Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen sowie Thüringen teil. Seitens des Börsenvereins waren der Vorsteher, Heinrich Riethmüller, der Hauptgeschäftsführer, Alexander Skipis sowie Kyra Dreher, Geschäftsführerin der Fachausschüsse und für die Kurt-Wolff-Stiftung, Vorstandsmitglied Leif Greinus sowie Axel von Ernst, anwesend.