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Reden ist Silber, Schreiben ist Gold: Mehr Engagement für Schülerzeitungen

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger steigt langfristig als Hauptpartner mit in den Schülerzeitungswettbewerb von Kultusministerkonferenz und Jugendpresse Deutschland e.V. ein. Gemeinsam bekräftigen sie ihre Zusammenarbeit.

Die neuen Partner unterschreiben die gemeinsame Kooperationsvereinbarung.

Martin Winter (JPD), Udo Michallik (KMK), Jonas Kunze (JPD) und Hans-Joachim Fuhrmann (BDZV, v.l.n.r.)

Kultusministerkonferenz (KMK), Jugendpresse Deutschland e.V. (JPD) und der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) stellen ihre bestehende Zusammenarbeit auf eine neue Grundlage, um gemeinsam die Schülerzeitungslandschaft als wesentliches Element demokratischer Schulkultur zu fördern. KMK, JPD und BDZV haben hierfür heute in Berlin eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um den Schülerzeitungswettbewerb der Länder gemeinsam auszurichten und in den nächsten Jahren weiterzuentwickeln.

„Schülerinnen und Schülern wird der praktische Umgang mit Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Informationsfreiheit durch die Mitarbeit an Schülerzeitungen vermittelt. Diese Grundrechte sind Grundpfeiler unserer Demokratie und unerlässlich für unsere Gesellschaft. Ich freue mich, dass wir durch den Schülerzeitungswettbewerb der Länder herausragende Leistungen der Schülerzeitungsredaktionen prämieren und belohnen. Es ist gut, dass der Bundesverband der Deutschen Zeitungsverleger den Wettbewerb als ständiger Hauptpartner unterstützt und damit auch die Zusammenarbeit mit der Kultusministerkonferenz, die bereits seit 2007 besteht, weiter intensiviert wird. Der Wettbewerb gewinnt damit weiter an Wert. Gemeinsam streben wir die Weiterentwicklung des Wettbewerbes bis 2022 an“, sagt Udo Michallik, Generalsekretär der Kultusministerkonferenz.

Hans-Joachim Fuhrmann, Mitglied der Geschäftsleitung des BDZV, erklärt: „Unser Engagement beim Schülerzeitungswettbewerb der Länder verstehen wir als Teil unserer Verantwortung, Nachwuchs-Journalisten und Medienkompetenz zu fördern sowie herausragende Leistungen zu würdigen. Jeden Tag, nicht nur bei Konferenzen oder Preisverleihungen, können wir mit den Partnern dieses Wettbewerbs junge Menschen zu demokratischer Teilhabe ermutigen und befähigen. Wir sind sehr erfreut darüber, die Kultusministerkonferenz und die Jugendpresse bei diesem Wettbewerb langfristig und mit neuen Impulsen unterstützen zu können.“

„Der Schülerzeitungswettbewerb der Länder blickt auf eine über zehnjährige Geschichte zurück und ist mittlerweile der größte Wettbewerb für schülereigene Medien in Deutschland. Darauf können wir alle sehr stolz sein! Das Besondere: Er fördert Schülerinnen und Schüler von der Grundschule bis zu den beruflichen Schulen und würdigt ihr herausragendes Engagement. Dieses muss auch weiterhin unterstützt werden, denn die junge Menschen, die sich in ihren Schülerzeitungen engagieren, sind die Multiplikatoren von heute und die Meinungsmacher von morgen. Dafür setzen wir uns aktiv als Bundesverband junger Medienmacher ein“, sagt Martin Winter, geschäftsführender Bundesvorstand Jugendpresse Deutschland: „Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung der Zukunftsfähigkeit und Weiterentwicklung des Wettbewerbs gemacht worden, was uns sehr freut.“

Die neue Vereinbarung zwischen KMK, JPD und BDZV regelt die Leistungen der Partner sowie die Weiterentwicklung des Wettbewerbs bis 2022. Bis dahin soll der Wettbewerb noch innovativer und wirksamer gestaltet sein. Hierbei sollen unter anderem eine stärkere Verankerung der Digitalisierung und die Berufung eines öffentlichkeitswirksamen Kuratoriums geschehen.

Hintergrund:

Die Länder der Bundesrepublik Deutschland veranstalten seit 2004 gemeinsam mit der Jugendpresse Deutschland e.V. (JPD) den Schülerzeitungswettbewerb der Länder, der auf den Landeswettbewerben und Auswahlverfahren aufbaut, jährlich ausgeschrieben wird und die Preisträger zu einer feierlichen Preisveranstaltung nach Berlin einlädt. Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) engagiert sich bereits seit 2007 als Sonderpreisstifter für den Wettbewerb.

Mit dem Wettbewerb sollen die Leistung und das Engagement junger Schülerzeitungsmacher öffentlich präsentiert und gewürdigt, gefördert und ausgezeichnet werden. Im Bundeswettbewerb messen sich in den Schulkategorien die Sieger aus den Wettbewerben oder Auswahlverfahren der Länder. Zusätzlich zu den regulären Preisen der Schulkategorien werden Sonderpreise ausgelobt, die herausragende journalistische Leistungen in diversen Bereichen auszeichnen.