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Wettbewerb um die „Kulturhauptstadt Europas 2025“ findet online statt

Das nationale Auswahlverfahren zur „Kulturhauptstadt Europas 2025“ in Deutschland wird in digitalen Formaten fortgeführt. Sowohl die Stadtbesuche durch die europäische Jury („city visits“) als auch die finale Auswahlsitzung werden dahingehend umgestellt. Mit dem veränderten Verfahren sollen Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie minimiert und Planungs- und Verfahrenssicherheit hergestellt werden.

Beschlossen haben das die Kulturministerkonferenz und die Kulturstiftung der Länder als Geschäftsstelle des nationalen Auswahlverfahrens der „Kulturhauptstadt Europas 2025“. Bereits in Finnland waren Teile der Veranstaltungen im Vorauswahlverfahren zur „Kulturhauptstadt Europas 2026“ in ein digitales Format überführt worden. Für die Kulturstiftung der Länder und die Kulturministerkonferenz sind die Sicherheit und Gesundheit aller am Wettbewerbsprozess beteiligten Akteur*innen, die Gleichheit in den Wettbewerbsbedingungen und die Planungssicherheit für die Bewerberstädte von höchster Priorität.

Mit Livestreams, vorproduzierten Filmbeiträgen und Videodiskussionsrunden werden die Bewerberstädte bei den virtuellen „city visits“ ihre Stadt und Region, deren Kulturlandschaft und Akteur*innen sowie ihre Vision der lokalen Umsetzung eines möglichen Kulturhauptstadtjahres der Jury vorstellen. In der finalen Auswahlsitzung präsentieren die Bewerbungsteams schließlich ihre Bewerbung via Livestream der Jury und stellen sich anschließend deren Fragen in Videodiskussionsrunden. Die digitalen Wettbewerbsbeiträge der Städte werden nicht öffentlich übertragen.

Der nach den Pandemie-bedingten Fristverlängerungen vorgesehene Zeitplan wird beibehalten: Die Abgabefrist des zweiten Bewerbungsbuchs („bid book 2“) endet am 21. September 2020. Eine Gruppe von bis zu fünf Juror*innen wird anstelle der sonst üblichen „city visits“ die digitalen Präsentationstermine der Bewerberstädte in der Woche vom 19. bis 23. Oktober 2020 wahrnehmen. Die finale Auswahlsitzung der europäischen Jury wird vom 26. bis 28. Oktober 2020 ebenfalls digital stattfinden. Anhand der eingereichten Bewerbungsbücher, der digitalen „city visits“ und der digitalen finalen Präsentationen bei der Auswahlsitzung empfiehlt dann die zwölfköpfige Jury eine Stadt für die Ernennung zur „Kulturhauptstadt Europas 2025“.

Am 28. Oktober 2020 wird die europäische Jury im Rahmen einer digitalen Presse-veranstaltung offiziell ihre Empfehlung für die Gewinnerstadt verkünden. Nähere Informationen zu Uhrzeit und Format der Presseveranstaltung werden noch bekanntgegeben werden.

Die Kulturministerkonferenz ernennt dann bis Ende 2020 im Benehmen mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien offiziell die deutsche „Kulturhauptstadt Europas 2025“. Erfüllt die designierte Kulturhauptstadt ihre in der Bewerbung eingegangenen Verpflichtungen, wird ihr am Ende der Monitoring-Phase (bis Frühjahr 2025) der mit 1,5 Millionen Euro dotierte Melina-Mercouri-Preis verliehen.

Neben Deutschland ist auch Slowenien berechtigt, für das Jahr 2025 eine Europäische Kulturhauptstadt zu stellen.

 

Hintergrundinformationen

Website der Kulturstiftung der Länder

Website der Europäischen Kommission

Website der Kultusministerkonferenz

 

Für Fragen zu Programm, Wettbewerb und Verfahren zur „Kulturhauptstadt Europas 2025“:

Hans-Georg Moek, Leiter Kommunikation, Kulturstiftung der Länder

Tel.: +49 (0)30 / 89 36 35 29, E-Mail: presse@kulturstiftung.de,

www.kulturstiftung.de, www.2025kulturhauptstadt.de, Twitter: @LaenderKultur, @KHE2025,

Instagram: @kulturstiftungderlaender

 

Torsten Heil, Pressesprecher Sekretariat der Kultusministerkonferenz (KMK),

Tel.: +49 (0) 30 25418-462, Mobil: +49 (0) 1721392120, E-Mail: torsten.heil@kmk.org

www.kmk.org