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DigitalPakt 2.0 unterzeichnet: Gemeinsam digitale Bildung weiterentwickeln

Mit der Unterzeichnung des DigitalPakts 2.0 stellen Bund und Länder gemeinsam die Weichen für die digitale Weiterentwicklung der Schulen in Deutschland

Mit dem DigitalPakt 2.0 setzen Bund und Länder ihre Zusammenarbeit bei der digitalen Bildung fort. Mit der Unterzeichnung der Verwaltungsvereinbarung sind nun die Voraussetzungen für die Umsetzung geschaffen. Bund und Länder übernehmen gemeinsam Verantwortung dafür, die digitale Infrastruktur weiterzuentwickeln und zugleich die Schul- und Unterrichtsentwicklung in den Blick zu nehmen.

Anna Stolz, Bayerische Staatsministerin für Unterricht und Kultus und Präsidentin der Bildungsministerkonferenz: „Der DigitalPakt 2.0 steht. Jetzt geht es um die gemeinsame Umsetzung. Wenn Bund und Länder gemeinsam anpacken, können wir viel für unsere Schulen bewegen. Entscheidend ist nun, die Möglichkeiten des DigitalPakts mit Leben zu füllen und dort Wirkung zu erzielen, wo Bildung jeden Tag stattfindet: in unseren Schulen und Klassenzimmern. Dabei ist für uns klar, Technik allein macht noch keine gute Bildung. Entscheidend ist, was wir pädagogisch daraus machen. Genau daran wollen wir gemeinsam kraftvoll weiterarbeiten.“

Christine Streichert-Clivot, Ministerin für Bildung und Kultur des Saarlandes und Koordinatorin der A-Länder: „Gute Bildung muss allen Kindern und Jugendlichen die gleichen Chancen eröffnen – das gilt selbstverständlich auch für digitale Bildung. Es darf keinen Unterschied machen, welche finanziellen Möglichkeiten eine Familie hat oder welche Schule ein Kind besucht. Deshalb ist der DigitalPakt 2.0 für uns mehr als ein Investitionsprogramm in Technik. Wir wollen Schulen dauerhaft in die Lage versetzen, digitale Bildung im Unterricht zu verankern, Lehrkräfte praxisnah für neue technologische Entwicklungen und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz zu qualifizieren und junge Menschen zu einem selbstbestimmten, kritischen und verantwortungsvollen Umgang damit zu befähigen. Denn digitale Mündigkeit ist heute eine Voraussetzung für Bildungserfolg und gesellschaftliche Teilhabe – und damit eine Frage der Bildungsgerechtigkeit.“

Dorothee Feller, Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen und Koordinatorin der B-Länder: „Die Unterzeichnung des DigitalPakts 2.0 ist eine sehr gute Nachricht für die Schulen in unserem Land. Wir können jetzt das Lehren und Lernen mit digitalen Medien weiter voranbringen und gezielt für guten Unterricht nutzen. Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur, verlässlicher Support und gute Konzepte für digitales Lehren und Lernen gehören dabei zusammen. So schaffen wir in allen Regionen gute Bedingungen für zeitgemäßen Unterricht.“


Digitale Bildung soll jungen Menschen beste Bildungschancen eröffnen und Schulen und Lehrkräfte bei ihrer Arbeit konkret unterstützen. Mit dem DigitalPakt 2.0 stehen dafür in den kommenden fünf Jahren fünf Milliarden Euro zur Verfügung, die Bund und Länder jeweils zur Hälfte tragen. Es sollen zugleich einfache und praxistaugliche Verfahren ermöglicht und der Verwaltungsaufwand für Länder und Schulträger reduziert werden. Die konkrete Ausgestaltung der Förderung sowie die Antrags- und Bewilligungsverfahren regeln die Länder. Jetzt gilt es, die vereinbarten Maßnahmen Schritt für Schritt in die Umsetzung zu bringen.

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