Präsident Sven Teuber erklärt: „Die schweren Schäden an der Mariä-Entschlafens-Kathedrale im Kiewer Höhlenkloster erschüttern uns zutiefst. Getroffen wurde ein Ort von herausragender religiöser, historischer und kultureller Bedeutung – Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und damit des kulturellen Gedächtnisses der Menschheit. Die Beschädigung dieses besonderen Ortes steht zugleich in einer Reihe fortgesetzter Angriffe auf ukrainische Kulturstätten, Museen, Archive und Orte der kulturellen Bildung. Die Kulturministerkonferenz verurteilt diese Angriffe Russlands auf das kulturelle Erbe der Ukraine auf das Schärfste. Wer Kulturgüter angreift, trifft Erinnerung, Identität und die Seele eines Landes.“
Mit seiner Wahl übernimmt Teuber die zentrale Rolle für die kulturpolitische Zusammenarbeit der Länder. Die Kulturministerkonferenz bekommt damit eine starke Stimme für den Schutz der Kunstfreiheit, für den Erhalt des kulturellen Erbes und für eine Kulturpolitik, die Menschen verbindet. Teuber will Kunst und Kultur für alle Menschen zugänglich machen, die kulturelle Infrastruktur in ganz Deutschland sichern und die gesellschaftliche Bedeutung von Kultur weiter stärken.
Zu seiner Wahl sagt Präsident Sven Teuber: „Kultur verbindet uns alle, sie ist das, was aus Menschen eine Gesellschaft macht. Ich will dafür sorgen, dass Kultur nicht nur für einige wenige erlebbar ist, sondern für jeden und überall zugänglich bleibt. Das ist der Anspruch, mit dem ich die Präsidentschaft der Kulturministerkonferenz übernehme. Ich freue mich, dies im Kreis engagierter wie erfahrener Kolleginnen und Kollegen nun tun zu dürfen. Die entschlossene Haltung in diesem Kreis für eine starke unabhängige Kunst- und Kulturlandschaft wird sicherlich von uns individuell wie auch als Gemeinschaft künftig noch stärker eingefordert. Dafür werde ich mit Überzeugung gern eintreten und vorangehen.“
Teuber ist Lehrer und gehört seit 2016 dem rheinland-pfälzischen Landtag an. Im Mai 2026 hat er das Amt des Ministers für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur übernommen. Bis zum Ende der vergangenen rheinland-pfälzischen Legislaturperiode übte er das Amt des Ministers für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz aus.