Frühkindliche Bildung
Frühkindliche Bildung bezieht sich auf die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in den ersten Lebensjahren bis zum Eintritt in die Grundschule. Diese Phase ist bedeutsam für die Entwicklung kognitiver, sozialer und emotionaler Fähigkeiten und legt den Grundstein für das lebenslange Lernen. Die Stärkung der Bildung, Erziehung und Betreuung von noch nicht schulpflichtigen Kindern ist zu einem zentralen bildungs- und sozialpolitischen Anliegen geworden. Die Bildungsministerkonferenz kooperiert beim Übergang vom Elementar- in den Primarbereich intensiv mit der Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK).
Auf der Grundlage des „Gemeinsamen Rahmens der Länder für die frühe Bildung in Kindertageseinrichtungen" haben alle Länder Bildungspläne bzw. -vereinbarungen erstellt. Sie gewährleisten eine stärkere Zusammenarbeit mit dem Primarbereich. Im Mittelpunkt stehen der Erwerb grundlegender Kompetenzen und die Entwicklung und Stärkung persönlicher Ressourcen. Sprachliche Bildung spielt dabei eine besondere Rolle.
Ein guter Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule ist von besonderer Bedeutung für den weiteren Bildungsweg des Kindes. Die Jugend- und Familienministerkonferenz und die KMK haben dazu eine Empfehlung verabschiedet.