Sie versetzt Schülerinnen und Schüler in die Lage, die komplexe moderne Gesellschaft zu verstehen und politische, gesellschaftliche sowie wirtschaftliche Fragen fundiert zu bewerten. Durch die schulische Bildung werden sie ermutigt, sich aktiv für grundlegende Werte wie Freiheit, Demokratie, Menschenrechte, Gerechtigkeit, wirtschaftliche Sicherheit und Frieden einzusetzen.
Demokratiebildung ist eine fächerübergreifende Aufgabe, die ihren Schwerpunkt im gesellschaftswissenschaftlichen Bereich hat. Schulen haben dabei die Verantwortung, ein Wertesystem zu vermitteln, das den freiheitlich-demokratischen Grund- und Menschenrechten entspricht. Da die Grundrechte laut Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts eine objektive Wertordnung verkörpern, ist die Schule kein wertneutraler Ort. Insbesondere die unantastbare Menschenwürde als zentrale Werteentscheidung des Grundgesetzes prägt das gesamte pädagogische Handeln.
Im Zusammenhang mit der Demokratiebildung werden die Themen:
im Unterricht behandelt.
Vor dem Hintergrund der aktuellen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen sowie des rasanten Voranschreitens der Digitalisierung hat die Kultusministerkonferenz ihre Empfehlung aus dem Jahr 2009 neugefasst und am 11. Oktober 2018 unter dem Titel "Demokratie als Ziel, Gegenstand und Praxis historisch-politischer Bildung und Erziehung in der Schule" verabschiedet.